Chaos hinter den Kulissen des FC Barcelona
Interne uneinigkeit und selbstzerstörung
Der FC Barcelona steht derzeit vor tiefgreifenden Problemen. Ein neuer Bericht von 'The Athletic' zeigt, wie weit die internen Konflikte reichen. Verletzungsserien, verärgerte Spieler und Streit im medizinischen Bereich sind nur einige der Probleme, die den Verein in dieser Saison plagen. Ein Mitarbeiter, der anonym bleiben will, bezeichnet Barcelona als 'den selbstzerstörerischsten Verein der Welt'.
Verletzungsserien und unzufriedenheit
Lamine Yamal (18) ist unzufrieden mit der Behandlung seiner Schambeinentzündung. Alejandro Balde (22) verletzte sich im September, als er ein Trainingsgerät falsch nutzte. Gavi (21) musste operiert werden, nachdem seine Kniebeschwerden konservativ behandelt wurden. Raphinha (28) verletzte sich leicht, wurde aber mit hoher Belastung im Training konfrontiert, was zu zwei Rückschlägen führte.
Streit im medizinischen bereich
Der Bericht zeichnet ein Bild von zwei verfeindeten Lagern im Klub: das alte medizinische Personal und das neue Team um Athletikchef Julio Tous. Trotz seiner Versprechen, das Verletzungsrisiko um 50 Prozent zu reduzieren, gab es bisher zwölf Verletzungen, vier mehr als zur gleichen Zeit der Vorsaison.
Widersprüchliche informationen für flick
Hansi Flick soll wiederholt widersprüchliche Einschätzungen zur Einsatzfähigkeit von Spielern erhalten haben. In einem Fall wurde ihm gesagt, Ferran Torres sei einsatzbereit, während andere vor einem zu frühen Comeback warnten.
Konsequenzen der unruhe
Die wachsende Unruhe führte schließlich dazu, dass das Personal von Julio Tous aus dem Reha-Bereich entfernt wurde. Dies wurde von der Mannschaft positiv aufgenommen.
Das größte problem: barcelona selbst
Das größte Problem der Katalanen ist derzeit nicht der Dauerrivale Real Madrid, sondern der Verein selbst. Die internen Probleme und die Selbstzerstörung behindern die Mannschaft in dieser Saison erheblich.