Greuther fürth: kleeblatt trotzt abstiegskampf – paderborn als nächster test
Nach einem holprigen Start
hat sich die SpVgg Greuther Fürth aus dem abstiegskampf gekämpft. Die Mannschaft um Trainer Heiko Vogel befindet sich nun in einer komfortablen Position, doch der Blick geht auf das kommende Spiel gegen den Aufstiegsanwärter SC Paderborn.
Vogel warnt vor zu viel optimismus
Mit 29 Punkten ist Fürth aktuell auf Platz 14 der 2. Bundesliga. „Wir müssen auf uns schauen“, betonte Heiko Vogel bei der Pressekonferenz. Hochrechnungen, wie viele Punkte für den Klassenerhalt benötigt werden, lehnt der Coach ab. „Ich bin kein Hellseher.“ Stattdessen fokussiert er sich auf die kommenden Aufgaben und betont das Privileg, die eigene Saison in der eigenen Hand zu haben.
Die Statistik spricht für Fürth: In den letzten 13 Spielen gegen Paderborn ist der Verein im Ronhof ungeschlagen. Von 27 Begegnungen konnte Fürth 14 Siege und 9 Remis einfahren. Die Bilanz ist beeindruckend. Doch Vogel mahnt zur Vorsicht. „Es gibt keinen Gegner, den man schlagen muss – und es gibt auch keinen Gegner, den man nicht schlagen kann.“
Die zuletzt gezeigte Form gegen Top-Teams wie Schalke, Hannover und Elversberg hat die Hoffnung bei den Fans geweckt. Ein Dreier gegen Paderborn würde zwar Vogel nicht dazu veranlassen, sich über die benötigte Punktzahl zu freuen, aber die Mannschaft wäre 36 oder 40 Punkte näher am Klassenerhalt. Das Heimspiel am Ostersonntag (13:30 Uhr, live auf kicker) bietet die nächste Chance.
Fürth kann auf einen nahezu vollständigen Kader zurückgreifen, abgesehen von langfristigen Verletzten. Vogel geht pragmatisch an die Aufgabe heran: Die Liga ist brutal, die Leistungsdichte hoch. Die kommende Partie wird ein harter Kampf.
Die Kleeblätter haben eine gute Ausgangsposition. Die Mannschaft hat sich aus einer prekären Lage herausgearbeitet und zeigt nun eine kämpferische Einstellung. Das Spiel gegen Paderborn wird ein wichtiger Test für den Klassenerhalt.
