Lakers bleiben überraschungsteam – fribourg stoppt serie nach rekord-strafminuten

Die SC Rapperswil-Jona Lakers haben in der aktuellen National League-Saison einmal mehr für Furore gesorgt und beendeten ihre positive Serie jedoch mit einer deutlichen Niederlage gegen den HC Fribourg-Gotteron. Das Spiel in der BCF-Arena war von einer bemerkenswerten Anzahl an Strafminuten geprägt.

Fribourg gewinnt, lakers-dominanz endet

Fribourg gewinnt, lakers-dominanz endet

Zum fünften Aufeinandertreffen dieser Saison setzte sich der HC Fribourg-Gotteron mit 5:2 gegen die Lakers durch. Die Partie war von einer hohen Anzahl an Strafminuten überschattet: Ganze 218 Minuten wurden in der BCF-Arena verteilt, ein neuer Playoff-Rekord, wie Blick berichtet. Die Lakers hatten zuvor in den Play-In-Serien gegen den EV Zug und den SC Bern beeindruckt, doch in Fribourg blieb die Euphorie aus.

Gotteron-Coach Roger Rönnberg zeigte sich nach dem Spiel unzufrieden: „Wir haben den Puck zu Beginn des Spiels nicht ins Netz gebracht.“ Er bemängelte, dass sein Team trotz zahlreicher Chancen frustriert wurde und vom ursprünglichen Gameplan abwich. Rönnberg räumte ein, dass er das Team nicht optimal auf das Spiel vorbereiten konnte. Trotzdem sieht er die Zukunft nicht düster: „Ich weiß, dass wir viele Dinge besser machen können.“

Lakers-Stürmer Gian-Marco Wetter analysierte die Niederlage pragmatisch: „Wir wussten, wie wir spielen müssen, um in den Playoffs zu bestehen.“ Er verglich die aktuelle Situation mit den Play-In-Serien gegen Bern und betonte, dass die Lakers dort genau dort weitermachen mussten, wo sie aufgehört hatten. Auf die Frustration von Fribourg ging Wetter kaum ein: „Wir schauen nicht auf sie, wir müssen bei uns bleiben und uns auf uns selbst fokussieren.“

Die hohe Anzahl an Strafminuten wirft Fragen auf. Die Partie erinnert an das Berner-Derby von 2017, das mit weniger Strafzeiten endete. Der EV Zug und der SC Bern lieferten sich in den Play-Ins ebenfalls ein Spiel mit 1:18 Strafminuten. Die Lakers müssen am kommenden Sonntag in Fribourg erneut beweisen, dass sie zu den ernstzunehmenden Anwärtern zählen. Die Niederlage ist ein Weckruf.

Roger Rönnberg: „Ich rege mich in erster Linie über mich selbst auf.“ – Eine Aussage, die mehr über die Verantwortung eines Trainers verrät, als jede Analyse.

Die Lakers haben sich in der Liga etabliert. Die Frage ist jetzt, ob sie ihr Potenzial voll ausschöpfen können.