Del sperrt münchner wagner nach brutalem foul – playoffs für ihn beendet
Fabio Wagner vom Red Bull München muss für 14 Spiele die Saison verschmerzen. Der deutsche Eishockey-Nationalspieler ist nach einem heftigen Foul im Viertelfinale der Playoff-Serie gegen den ERC Ingolstadt vom Spielbetrieb zunächst gänzlich ausgeschlossen. Die Entscheidung der Deutschen Eishockey Liga (DEL) fiel am Mittwochabend.
Das Foul ereignete sich in der 2:7-Niederlage Münchens am Dienstag. Wagner hatte den Ingolstädter Edwin Tropmann mit einem Check gegen den Kopf zu Boden gebracht, der bewusstlos auf dem Eis blieb und per Trage ins Krankenhaus gebracht werden musste. Tropmann erlitt eine Kopf- und Nackenverletzung.

Schwere strafe für den münchner verteidiger
Die DEL verhängte eine Sperre von mindestens 14 Spielen, die bis zum 8. Mai gültig ist. Zudem erwartet Wagner eine Geldstrafe. Teamkollege Jeremy McKenna erhielt ebenfalls eine zweitspielige Sperre wegen eines anderen Fouls. Insgesamt wurden in dem hitzigen Spiel 175 Strafminuten verteilt, davon 125 gegen den Red Bull München.
Die Schiedsrichter entschieden, die verbleibende Spielzeit mit einem Puck-Eingewurf zu beenden, um weitere Eskalationen zu verhindern. Eine ungewöhnliche Maßnahme, die kurz nach Beratung mit Trainern und Kapitänen ergriffen wurde.
Wagner entschuldigte sich auf Instagram und betonte, es sei ein Fehler gewesen, für den er die volle Verantwortung trage. Er wünschte Edwin Tropmann eine schnelle Genesung. Die Sperre bedeutet das Aus für den Olympia-Teilnehmer in den aktuellen Playoffs.
Die Entscheidung der DEL unterstreicht die Null-Toleranz-Politik gegenüber gefährlichen Aktionen im Eishockey. Wagner wird nun mit den Konsequenzen seines Handelns leben müssen.
