Verstappen-abgang auf der kippe? red bull nervös
Die Rettungsringe für Max Verstappen bei Red Bull scheinen zu platzen. Nachdem der Niederländer in Silverstone erneut ausfiel, haben die Gespräche mit einem Konkurrenz-Team offenbar Fortschritte gemacht. Laut PlanetF1 sehn sich Verstappens Management und McLaren-Führungsriege kurz vor einer Entscheidung, ob der viermalige Weltmeister den Schritt zu einem anderen Rennstall wagt.

Red bull geneckt sich die zukunft
Interessant ist, dass Red Bull bereits ein Treffen mit Verstappens Ausstiegsklausel im Wert von acht Millionen Euro abgelehnt wurde. Es gibt Anzeichen, dass die Firma aus Woking bereit ist, das Millionen-Gehalt von Verstappen zu stemmen, da es aufgrund diverser potenter Sponsoren und des Mehrheits-Anteilseigner aus Bahrain finanzierbar ist.
Das Problem für Red Bull ist, dass sich Verstappen zu seinem jetzigen Management nicht sehr eng verbunden fühlt. Loyalität stand traditionell bei seinem ehemaligen Renningenieur Gianpiero Lambiase, der jedoch wechselt. Verstappens Loyalität galt Mateschitz’ Vater Dietrich und dessen Berater Helmut Marko, nicht aber dem aktuellen Management.
Zwar hat Red Bull noch versucht, den Niederländer langfristig an sich zu binden, indem es ein Treffen mit den Red-Bull-Gesellschaftern Mark Mateschitz und Chalerm Yoovidhya in Österreich gegeben hat. Doch Verstappen hat abgelehnt, was intern mittlerweile für richtig schlechte Stimmung sorgt.
Insider behaupten, dass sich die Red-Bull-Bosse mehr und mehr genervt fühlen, dass Verstappen sich nicht klar zum Team bekennt. Insbesondere Firmen-Erbe Mark Mateschitz soll deshalb nach Informationen von SPORT1 nicht mehr um jeden Preis am viermaligen Champion festhalten wollen.
