Dfb und fbl streiten über zukünftige struktur

Der Deutsche Fußball-Bund (dfb) und der Ligaverband der Frauen-Bundesliga (FBL) müssen sich nach der gescheiterten Gründung einer gemeinsamen Tochtergesellschaft auf eine neue Verbandsstruktur einigen. Laut dfb-Generalsekretär Holger Blask liegt der Ball bei den Frauen-Bundesligisten.

Fbl-überlassung als grundlage

Fbl-überlassung als grundlage

„Wichtig ist zunächst ein Vertrag über die Überlassung der Liga, also ein Grundlagenvertrag, wie es ihn bei den Männern mit der DFL gibt“, sagte Blask im kicker. Der Grundlagenvertrag im Männerbereich regelt die Zusammenarbeit zwischen dfb und DFL seit einem Vierteljahrhundert.

Die FBL hatte ursprünglich beabsichtigt, ein Joint Venture mit dem dfb zu gründen, um die Professionalisierung der Bundesliga voranzutreiben. Doch aufgrund des Streits um Entscheidungsbefugnisse wurde diesem Vorhaben die Absage erteilt.

Jetzt gilt es, eine zweigleisige Verbandsstruktur wie im Männerbereich zu vereinbaren. Es bleibt abzuwarten, wie sich die Diskussion entwickeln wird und ob die FBL den Anschluss an die DFL als Zukunftsmodell favorisiert.