Wnba-spielerinnen sichern siebenjähriges durchbruchsmodell
Nach monatelangen Verhandlungen hat die Women's National Basketball Association (WNBA) eine historische Vereinbarung mit der Spielerinnengewerkschaft WNBPA erzielt. Der Deal sichert den Athletinnen ein siebenjähriges Arbeitsverhältnis und setzt neue Maßstäbe für die Vergütung im professionellen Basketball.

Wichtigste punkte des neuen vertrags
Die Details des Vertrags, der erst formell von den Spielerinnen genehmigt werden muss, umfassen eine Erhöhung der Gehaltsobergrenze für die Teams von zunächst 1,5 Millionen US-Dollar auf 7 Millionen Dollar. Diese Grenze wird dann jährlich entsprechend dem Umsatzwachstum der Liga angepasst. Damit haben Top-Spielerinnen die Chance, erstmals Millionenverträge in der Geschichte der WNBA abzuschließen. Das maximale Gehalt pro Spielerin liegt zunächst bei 1,4 Millionen US-Dollar.
Ein besonderer Schwerpunkt des neuen Tarifvertrags liegt auf der Einführung eines umfassenden Modells zur Umsatzbeteiligung. Die Spielerinnen erhalten nun einen Anteil an den Einnahmen der Liga und der Teams, was potenziell zu deutlich höheren Verdienstmöglichkeiten führt. „Dieser Vertrag schafft ein System, in dem jede Spielerin das bekommt, was sie verdient – und noch mehr“, betonte Vizepräsidentin Breanna Stewart, die mit ihrer New York Liberty 2024 die Meisterschaft gewonnen hat.
Die Einigung beendet einen langwierigen Tarifstreit, der die Liga und die Spielerinnen über Monate hinweg belastet hatte. Die WNBA-Commissioner Cathy Engelbert bezeichnete den Vertrag als einen „Meilenstein“ in der 30-jährigen Geschichte der WNBA und des professionellen Frauensports.
Der Deal kommt zu einem Zeitpunkt, an dem die WNBA zunehmend an Popularität gewinnt. Die Saison 2026 verspricht spannende Spiele und eine noch größere Aufmerksamkeit für die talentierten Athletinnen. Die Liga setzt nun darauf, das Momentum zu nutzen und ihren Aufstieg in den internationalen Sport zu beschleunigen. Die Spielerinnen können nun ihre Leistungen finanziell noch besser belohnen lassen.
Die Vereinbarung markiert nicht nur einen historischen Fortschritt für die WNBA, sondern auch ein wichtiges Signal für die Gleichstellung im Sport. Es wird erwartet, dass dieser Schritt andere Ligen im Profifußball und anderen Sportarten dazu inspiriert, ihre Spielerinnen angemessener zu entlohnen.
