Jim thorpe: der größte athlet amerikas stirbt verarmt
Am 28. März 1953 verstarb Jim Thorpe, der US-Amerikaner, den viele als größten Athlet des 20. Jahrhunderts betrachten. Als Zehnkämpfer und Fünfkämpfer triumphierte er 1912 bei den Olympischen Spielen in Stockholm. Doch sein Leben entwickelte sich zu einem tragischen Abstieg.

Der olympiasieger wurde verarmt und vergessen
Thorpe galt als Genie im Baseball und American Football. Wäre er heute geboren, wäre er ein absoluter Superstar. Doch damals bekam er nur ein paar Dollar für seine Einsätze in den US-Teams. Diese Einnahmen sollten ihm zum Verhängnis werden.
Er wurde wegen seines "Verstoßes" gegen die Amateurrichtlinien zuerst seiner Olympiasiege beraubt und für den Rest seines Lebens von den Olympischen Spielen ausgeschlossen. In der Folge verlor er sein Geld, wurde Alkoholiker und lebte in Armut.
Erst Jahre später, 1982, rehabilitierte ihn das IOC. Im Jahr 2001 wählten die USA ihn zum größten Sportler des Jahrhunderts. Der "Thorpe-Cup" im Zehn- und Siebenkampf wurde nach ihm benannt.
