Bulgarien trauert: legende borislaw michajlow stirbt im alter von 63 jahren
Die Fußballwelt trauert um Borislaw Michajlow. Der bulgarische Fußballheld und WM-Viertelfinalist von 1994 ist im Alter von nur 63 Jahren verstorben. Sein Tod ist ein Verlust für den Sport und ein Schock für die bulgarische Fußballgemeinschaft.

Ein torwart mit charisma und einer unvergesslichen wm
Michajlow, bekannt für sein markantes Toupet, prägte eine Ära des bulgarischen Fußballs. Er bestritt von 1983 bis 1998 102 Länderspiele und führte die Nationalmannschaft bei Weltmeisterschaften 1986, 1994 und 1998 an. Sein größter Moment war zweifellos die WM 1994 in den USA, als er Bulgarien sensationell bis ins Viertelfinale führte – mit einem 2:1-Sieg gegen den Titelverteidiger Deutschland.
Das Spiel gegen Deutschland, das Bulgarien in die Herzen der Fußballfans schrieb, endete im Elfmeterschießen. Michajlow parierte dabei zwei Schüsse und wurde zum Helden der Nation. Doch auch die weitere Reise Bulgariens, die mit einer 0:3-Niederlage gegen die USA endete, ist unvergessen.
Michajlow war nicht nur ein herausragender Spieler, sondern auch ein langjähriger Präsident des bulgarischen Fußballverbands. 16 Jahre lang leitete er die Organisation und trug maßgeblich zur Entwicklung des bulgarischen Fußballs bei. Seine Familie ist tief in den Fußball verwurzelt: Sein Vater Bisser und sein Sohn Nikolaj waren ebenfalls Torhüter.
Der bulgarische Fußballverband würdigte Michajlow als „Legende des bulgarischen Fußballs“. Sein Tod hinterlässt eine große Lücke – nicht nur im Fußball, sondern in der gesamten Nation. Ein Mann, der mit seinem Charisma und seinen Leistungen für immer in Erinnerung bleiben wird.
