Dresden kämpft weiter um den klassenerhalt

Die Saison von Dynamo Dresden ist wie ein abwechslungsreiches Labyrinth - die Sachsen finden zwar bessere Wege, aber immer wieder verlieren sie sich in Irrungen und Wirrungen.

Die dresdner vergeben zu viel

Die dresdner vergeben zu viel

17 der 27 Spiele begannen sie in Führung, aber nur sieben davon gewannen sie. 24 Punkte sind auf ungenutzten Führungen verteilt, ein Zweitliga-Rekord.

Ohne diese Verspielungen wäre Dynamo mittlerweile Tabellenzweiter, vier Punkte vor dem Relegationsplatz. Stattdessen kauern sie sich auf Platz 12, nur einen Punkt vor dem Abstiegsplatz.

„Der Unterschied zwischen erster und zweiter Hälfte ist zu extrem bei uns“, kritisierte Trainer Thomas Stamm. „Wir müssen beim Zocken bleiben und weiter hinten herausspielen, auch wenn der Gegner mehr Druck macht.“

Die Defensive hält nach, aber die Offensive verliert an Schwung. Von den 45 Toren erzielten die Sachsen 29 in den ersten 45 Minuten, 16 sogar in der ersten Viertelstunde. Danach fallen die Tore trocken, während sie in der zweiten Halbzeit 26 Gegentore hinnehmen mussten.

Sieben Spiele bleiben den Dresdnern noch, um die Klassenzugehörigkeit zu sichern. Sie müssen weiter erkämpfen, weitere Siege holen - und ihre Führungen besser ausnutzen.