Infantino unter massivem druck – premier league kritisiert fifa-pläne

Gianni Infantino steht vor einem Vertrauensbruch von ungeahnten Ausmaßen. Großbritanniens Premierminister Andy Burnham hat die Pläne des FIFA-Präsidenten, Teile der WM-Rechte an private Investoren zu vergeben, als „beispiellos“ bezeichnet und forderte eine sofortige Rücktrittsforderung.

Der preis für den weltverband: ein dominoeffekt droht

Die Kritik schwelt weit über Großbritannien hinaus. Die UEFA, CONCACAF und die AFC haben sich öffentlich zu Boykottaktionen positioniert, sollte Infantino an seinen Plänen festhalten. Ein innerer Machtkampf innerhalb der FIFA scheint sich abzuzeichnen, als Carlos Cordeiro, Infantinos langjähriger Berater, aus Protest zurücktrat. Ein deutliches Zeichen der Zerreißkraft.

Die FIFA versucht, die Situation zu beschwichtigen, indem sie Mitgliedsverbänden lukrative Angebote macht – hohe Summen und die Aussicht auf eine weiter ausgedehnte Weltmeisterschaft. Doch die Allianz zwischen Infantino und einigen Verbänden scheint brüchig. Die Stimmenmehrheit, die für Infantinos Pläne erforderlich ist, scheint zunehmend in Frage zu stehen.

Die konsequenzen sind bereits greifbar

Die konsequenzen sind bereits greifbar

Die UEFA, CONCACAF und die AFC stellen gemeinsam 136 von 211 stimmberechtigten FIFA-Mitgliedsverbänden. Das unterstreicht die wachsende Uneinigkeit innerhalb des globalen Fußballs. Die Frage ist, ob Infantino seine Position halten kann, angesichts der drohenden Boykotte und der internen Turbulenzen.

Es ist ein Wettlauf gegen die Zeit – für Infantino, der nun mit den Konsequenzen seiner Entscheidungen konfrontiert wird. Die FIFA befindet sich in einer Krise, die weit über die bloße Vergabe von Werbeeinnahmen hinausgeht. Es geht um die Glaubwürdigkeit des Weltverbandes und die Zukunft des Fußballs.