Basketball bulls entlassen ivey nach kontroverse um homophobie

Die Chicago Bulls haben Guard Jaden Ivey mit sofortiger Wirkung entlassen. Der Schritt folgt auf homophobe Äußerungen des 24-Jährigen, die in der Basketballwelt für Aufsehen sorgten. Die Entscheidung des Klubs begründet sich mit „mannschaftsschädigendem Verhalten“.

Jaden ivey: kontroverse um pride month und religiöse kritik

Jaden ivey: kontroverse um pride month und religiöse kritik

Ivey, der erst vor zwei Monaten von den Detroit Pistons zu den Bulls gewechselt war, hatte in einem Instagram-Livestream die NBA für ihre aktive Unterstützung des „Pride Month“ kritisiert und dies als „unrechtmäßig“ bezeichnet. Zudem hatte er in einem weiteren Video den Katholizismus als „falsche Religion“ abgetan und die Lehren Jesu in Frage gestellt. Diese Äußerungen lösten Kritik sowohl innerhalb als auch außerhalb der Basketballgemeinschaft aus.

Die Bulls hatten Ivey, der als großes Talent galt, nach Knieproblemen in der vergangenen Woche auf die Verletztenliste gesetzt. Er kam in der laufenden Saison nur viermal zum Einsatz.

Die Entlassung von Ivey wirft Fragen nach der Verantwortung von Sportlern in der Öffentlichkeit auf. Sie ist ein deutliches Signal, dass solche Äußerungen nicht toleriert werden.

Die NBA hat sich bisher nicht direkt zu der Entlassung geäußert, aber die Reaktion der Bulls zeigt, dass die Liga Wert auf Inklusion und Respekt legt. Die Zukunft von Ivey im Profibasketball ist ungewiss.