Bayern im champions-league-drama: hamann warnt vor pariser angriffswut
Der FC bayernsteht vor einer Zitterpartie im Rückspiel gegen Paris Saint-Germain. Ein 4:5 im Hinspiel hat Dietmar Hamann zu einer deutlichen Kehrtwende in seiner Analyse veranlasst. Die Münchner müssen sich vehement gegen den schnellen Angriff der Franzosen verteidigen, mahnt der Sky-Experte.
Hamann: bayerns spielmuster sind veraltet
„Die bayern dürfen sich keine weiteren Schlagabtausche wie am Dienstag leisten“, so Hamann. „Die Pariser sind offensiv schlichtweg zu gefährlich. Sie sind sogar noch stärker als die Münchner.“ Die blitzschnellen Offensivkräfte Ousmane Dembélé, Désiré Doué und Khvicha Kvaratskhelia hatten im Hinspiel die Abwehr des FCB massiv Probleme bereitet.
Das Problem: Bayerns Vorwärtsdrang, geprägt von Mann gegen Mann-Einsatz und einer Ähnlichkeit mit Barcelonas Spielweise, könnte im großen Finale zu kurz kommen. Hamann wirft Zweifel auf, ob dieses Muster tatsächlich zum Titel reichen kann.

Taktische anpassung – notwendigkeit oder illusion?
„Ich frage mich, ob bayern überhaupt anders spielen kann“, erklärt der frühere Profi. „Eine Zurückziehung und Konterspiel sind in München keine Option, da die bayern im Rückspiel mindestens ein Tor mehr benötigen.“ Die beiden bayern-Treffer nach dem 2:5 im Hinspiel lassen das Spiel weiterhin offen. Die Analyse: Hamann prognostiziert ein taktisch geprägtes Spiel, bei dem die Tore vermieden werden, nicht aber die Spannung.
„Es wird ein interessantes Spiel, aber ich erwarte keine Wiederholung der achten Torgefälligkeit“, so Hamann. „Die Teams werden sich anpassen und das Ergebnis wird von der taktischen Ausrichtung abhängen.“
