Bayern verliert in kaunas, zeigt aber kämpferischen geist

München – Trotz der 71:78-Niederlage gegen Zalgiris Kaunas in der Euroleague zeigte der FC Bayern basketball eine kämpferische Leistung und revanchierte sich für die deutliche 70:98-Pleite im Hinspiel. Die Partie war ein Kampf, der am Ende jedoch nicht zugunsten der Münchner ausging.

Kaunas setzt sich durch, bayern kämpft bis zum schluss

Kaunas setzt sich durch, bayern kämpft bis zum schluss

Die ersten zehn Minuten gehörten überraschend Justus Hollatz, der alle zehn Punkte für die Bayern erzielte und ein beeindruckendes erstes Viertel lieferte. Doch nach seinem verschwindet seine offensive Präsenz wieder. Die zweitbeste Offensive der Euroleague, verstärkt durch Ex-Bayern-Spieler wie Maodo Lo und Sylvain Francisco, fand nicht den Rhythmus. Erst nach der Pause übernahm Kaunas die Kontrolle und baute einen 63:57-Vorsprung aus, den die Bayern trotz tapferem Widerstand nicht mehr zurückw gewinnen konnten.

„Im ersten Spiel haben wir eine Menge abbekommen. Kaunas hatte es von Beginn an im Griff“, kommentierte Weltmeister Andi Obst vor dem Spiel. Er betonte die Notwendigkeit, physisch zu spielen und eine Reaktion auf die jüngste Niederlage in Dubai zu zeigen. Das gelang, auch wenn Trainer Svetislav Pešić wegen Krankheit fehlte und Co-Trainer Emir Mutapcic die Mannschaft führte.

„Ich bin zufrieden mit unserer Energie und unserer Aggressivität“, sagte Mutapcic nach dem Spiel. „Wir haben bis zum Ende gekämpft. Ich denke, im Trainerteam haben wir einen guten Job gemacht.“

Für die Bayern steht bereits am Donnerstag ein weiteres Euroleague-Spiel auswärts gegen Asvel Lyon-Villeurbanne auf dem Programm. Ob Pešić dann wieder auf der Bank stehen wird, bleibt abzuwarten. Die Niederlage ist zwar ein Rückschlag, doch die kämpferische Einstellung lässt für die Zukunft Hoffnung.