Bayerns magischer abend in paris
Es war eine Nacht, die in die Annalen des Fußballs eingeht. Ein Spiel, das die Seele jeder Fußballfans erweckt hat. Tore in Serie, Tempo auf höchstem Niveau und individuelle Klasse auf beiden Seiten. Das 4:5 des FC Bayern München gegen Paris Saint-Germain im Champions-League-Halbfinalealbock entwickelte sich zu einem echten Spektakel und wird vielen Fans noch lange im Gedächtnis bleiben.
Offener schlagabtausch in paris
Die Partie begann kontrolliert, ehe sich die Spielweise immer mehr zu einem offenen Duell entwickelte. Beide Mannschaften suchten konsequent den Weg nach vorne, vertrauten auf ihre Offensivqualität und nahmen defensive Risiken in Kauf. Die Pariser zeigten zwischenzeitlich ihre gnadenlose Effizienz, als sie auf 5:2 davonzogen.
Aber die Münchner ließen sich nicht entmutigen. Sie holten sich die Treffer 3 und 4, um letztlich mit 4:5 zu unterliegen. Diese Leistung spricht für ihre Moral und individuelle Klasse. Gleichzeitig offenbarte die Partie, wie anfällig beide Defensivreihen in einem solch offenen Spiel sein können.

Hamanns kolumne: bayern müssen psg nicht zulassen, was sie gut macht
Das Urteil des ehemaligen Nationalspielers Dietmar Hamann ist eindeutig: Die Bayern müssen im Rückspiel versuchen, solch einen Schlagabtausch wie am Dienstag nicht zuzulassen. In seiner Kolumne bei Sky schreibt er, dass ein Großteil des Spiels die offene Spielweise der Münchner war, die aber auch ihre Grenzen aufzeigte.
Hamann befürchtet, dass die Bayern, wenn sie PSG ihrem Spiel überlassen, in der Offensive zu schwach sein werden.
