Biathlon-ikone mazet kehrt nach norwegen zurück – ein wechsel mit großer tragweite
Der norwegische biathlon-Sport erlebt einen Umbruch: Siegfried Mazet, der als Vater der jüngsten Erfolge gilt, verlässt die Skandinavier wieder und kehrt zum französischen Verband zurück. Die Nachricht, die am Rande des Saisonfinales in Oslo verkündet wurde, löst in der biathlon-Welt für Aufsehen.

Mazet erhält vierjahresvertrag beim französischen verband
Nach einer intensiven Beratung mit Sportdirektor Stéphane Bouthiaux hat sich der 48-jährige Schießtrainer entschieden, nach Frankreich zurückzukehren. Ein Vierjahresvertrag ist die Belohnung für seinen Einsatz – und eine Rückkehr zu einem Team, mit dem er bereits von 2008 bis 2016 äußerst erfolgreich war.
In seiner Zeit in Norwegen prägte Mazet das Team maßgeblich. Über 150 Weltcup-Siege und mehr als 40 Weltmeistertitel und olympische Goldmedaillen sind das Ergebnis seiner Arbeit. Die Dominanz des Teams in dieser Ära ist unbestritten.
Der Wechsel wird als „offenes Geheimnis“ bezeichnet, aber die offizielle Bestätigung erfolgte erst jetzt. Mazet sieht den Schritt als eine außergewöhnliche Chance: „Ich habe das Glück, in einem der beiden besten Teams der Welt zu sein und nun zum anderen besten Team zu wechseln.“
Die Entscheidung für den Rücktritt von Mazet fällt zeitgleich mit dem Abgang weiterer Trainer beim französischen Verband. Jean-Pierre Amat und Jean-Paul Giachino haben ebenfalls zum Saisonende das Team verlassen angekündigt. Der französische Verband setzt mit Mazet auf Kontinuität und die Wiederherstellung seiner einstigen Erfolge.
Die Rückkehr von Siegfried Mazet ist mehr als nur ein Trainerwechsel. Sie symbolisiert eine neue Ära im französischenbiathlon, ein Versuch, die einstigen Erfolge wiederzuerlangen. Die nächste Saison wird zeigen, ob der Wechsel für den französischen Verband der richtige Schritt war. Eine Sache ist sicher: Die biathlon-Welt wird diese Entwicklung genau verfolgen.
