Braga demütigt freiburg – atubolus fehler kosten blau
Ein katastrophales Ende für den SC Freiburg in braga! Kurz vor dem Schlusspfiff liefert der Torhüter Noah Atubolu einen verhängnisvollen Fehler, der das Unentschieden in eine 2:1-Pleite verwandelt. Die Breisgauer dominierten die erste Hälfte, aber die Nervosität in der Schlussphase machte den Grundstein für die Niederlage.
Ein jägerischer einsatz, der in die hölle führte
Das Spiel begann vielversprechend. Freiburg agierte konzentriert und forciert Druck, doch Sporting braga verteidigte mit Wachsamkeit. 1:1 durch Vincenzo Grimaldo war der Stand, der die Hoffnung auf einen Punkt in Portugal keimen ließ. Doch die Moral der Mannschaft schwand allmählich, als die verbleibende Nachspielzeit immer länger wurde. Die Abwehr verlor den Fokus, und Atubolu, der zuvor einen Elfmeter souverän parierte hatte, patzte in höchster Not.
„So eine unnötige Gegentorse, das ist unfassbar“, stöhnte Atubolu am RTL-Mikrofon sichtlich enttäuscht. „Nichts ist vorbei, wir machen es uns selber schwer, weil am Ende die Kraft gefehlt hat. Wie sie es durchspielen war viel zu einfach. Das wäre uns am Anfang nicht passiert.“ Trainer Julian Schuster war sichtlich verärgert: „Wir haben es in den wenigen Momenten nicht gut verteidigt, dass wir eben auch bestraft wurden. Das können wir besser, das müssen wir besser tun, das darf uns nicht passieren.“

Atubolus erklärung – ein moment der panik
Atubolu selbst versuchte, den Fehler zu erklären: „Das Problem war, dass ich den Ball nicht sehe. Ich glaube, Philipp Lienhart war es, der fast vor mir oder neben mir steht. Ich sehe (den Ball, Anm. d. Red.) gerade noch so, kriege die Hände hoch und wische ihn weg.“ Trotz seiner Fehler hatte Atubolu zuvor einen Elfmeter in der Pause gehalten und somit als Mini-Held für die Freiburger hervorgetan. Dennoch wirkte er in den letzten Sekunden des Spiels sichtlich verunsichert.
Die 2:1-Niederlage in braga ist ein harter Rückschlag für den SC Freiburg. Für das Rückspiel am kommenden Donnerstag in Freiburg (21 Uhr, LIVE! bei kicker) ist alles offen. Doch die kleine Hypothek, die die Breisgauer mitnehmen, wird die kommenden Trainingseinheiten prägen. Ein Unentschieden ist nun alles andere als sicher – die Aufgabe wird schwer.
