Bvb trennt sich von kehl: überraschendes ende in dortmund

Borussia Dortmund hat einen Schock ausgesetzt: Sportdirektor Sebastian Kehl muss gehen. Die Trennung kam mindestens überraschend, obwohl es ergebnistechnisch hervorragend läuft für den bvb in der Bundesliga.

Das eingeständnis eines missverständnisses

Das eingeständnis eines missverständnisses

Der Vertrag mit Kehl war vor einem Jahr erst noch verlängert worden. Aber was bedeutet das nun? Begründet wird das Ende der Zusammenarbeit damit, dass er in der sportlichen Führung des Klubs ein Fremdkörper war.

Verbindet sich mit der frei werdenden Leerstelle in der Führungsetage des Klubs auch ein neuer sportlicher Anspruch? Einer, der auf die persönlichen Befindlichkeiten arrivierter Klubikonen keine Rücksicht mehr nimmt, sondern eine Ansage sein soll, ja muss, an die davongaloppierenden Über-Bayern?

Köpfe und Verträge: Neue Gangart in Dortmund

BorussiaDortmund hat im Handling seiner Vertragsangelegenheiten eine neue Gangart eingeschlagen, das ist offensichtlich. Julian Brandt - kann weg. Niklas Süle - brauchen wir nicht mehr. Sportdirektor Kehl - ade!

Das Who des Who unter den Sportdirektoren der Liga ist im Gespräch, namentlich etwa Andreas Schicker aus Hoffenheim, Markus Krösche von Eintracht Frankfurt oder Nils-Ole Book von Elversberg.

Sollte es so kommen, dann ist auch ein Modell gescheitert, das die Dortmunder den Bayern unbedingt nachtun wollten: die ehemaligen Klublegenden sollten den bvb auf möglichst allen entscheidenden Posten im Klubmanagement in eine glorreiche Zukunft führen.

bvb: Familienaufstellung gescheitert

Wenn nun Vorstand Ricken aber glaubt, sein eigenes bvb-Schicksal damit retten zu können, in dem er den Ex-Mitspieler auf dem Feld loswird, dann ist die Familienaufstellung beim bvb gehörig schiefgegangen.