Davos dominiert powerplay: lausanne dicht dahinter – fribourg enttäuscht in playoffs
Die National League zeigt eine Saison, in der Spezialteams oft den Unterschied ausmachen. Nach dem Ende der Regular Season 2025/26 ist klar: Der HC Davos ist die Powerplay-Legende, während der HC Fribourg-Gotteron in der entscheidenden Phase der Playoffs enttäuscht.

Davos mit beeindruckender überlegenheit im powerplay
Mit einer herausragenden Quote von 26,17 % führt der HCD die Statistik der besten Powerplay-Teams der Liga an. Insgesamt haben die Bündner 39 Tore in Überzahl erzielt – ein Beweis für ihre taktische Präzision und die individuelle Klasse ihrer Spieler. Dicht gefolgt von Lausanne HC mit 24,09 % zeigt sich, dass die beiden Teams diesen Schwung direkt in die Playoffs mitnehmen. Lausanne folgt mit 7 Powerplay-Toren, Davos mit 6.
Doch während Davos und Lausanne glänzen, kämpft der HC Fribourg-Gotteron mit seiner Überzahl. Trotz der drittbesten Regular-Season-Statistik konnte das Team von Roger Rönnberg in den Playoffs gegen die Lakers kein einziges Powerplay-Tor erzielen – trotz 25 Chancen. Eine bittere Ironie, die die Anfälligkeit in entscheidenden Spielsituationen aufzeigt.
Am anderen Ende der Tabelle finden sich Teams wie SC Bern und HC Ambrì-Piotta. Besonders die Leventiner haben in dieser Saison mit ihrer Überzahl zu kämpfen. Mit lediglich 16,15 % bildet der HCAP das Schlusslicht. Diese mangelnde Ausbeute könnte der Grund für den verpassten Sprung nach vorne gewesen sein.
Die Play-Ins werden zwischen dem EVZ und dem SCRJ ausgespielt – ein Duell, das die Spannung in der National League weiter steigert. Die Saison zeigte, dass auch kleinste Details den Unterschied machen können – und im Powerplay entscheiden.
