Deutsche leichtathleten ohne medaille bei hallen-wm

Die deutsche Leichtathletik-Abordnung hat bei der aktuellen Hallen-Weltmeisterschaft in Torun/Polen eine enttäuschende Leistung abgeliefert. Nach vier Tagen ohne Podestplatz musste das 14-köpfige DLV-Team mit leerem Handschuh antreten.

Kein medaillengewinn für die bundestrainer

Kein medaillengewinn für die bundestrainer

Die Hoffnung auf eine deutsche Medaille ging letztlich in Sandrina Sprengel unter. Die 22-Jährige aus Stuttgart erzielte im Fünfkampf eine persönliche Bestleistung, reichte jedoch nicht für das Podest. Ihre 4475 Punkte reichten lediglich für den achten Rang.

Zwar lag die deutsche Mannschaft in den ersten Tagen noch in der Nähe der vorderen Ränge, aber dann setzten sich die Top-Athleten auseinander. Kugelstoß-Olympiasiegerin Yemisi Ogunleye aus Mannheim kam nicht über Rang fünf hinaus, während Robert Farken im 1500-Meter-Lauf die Qualifikation verpasste.

Das DLV-Team hatte mit einem kleinen und unerfahrenen Aufgebot gearbeitet. Einige prominente Namen wie Weitsprung-Star Malaika Mihambo verzichteten aus Rücksicht auf die Vorbereitung für die Sommersaison auf die Titelkämpfe.