Eintracht Frankfurt Frauen verpassen Champions League – Remis gegen Paris St. Germain
Die Eintracht Frankfurt Frauen haben ihre Chancen auf die Teilnahme an der Gruppenphase der Champions League verpasst. Im Hinspiel der dritten Qualifikationsrunde gegen Paris St. Germain reichte ein torloses Unentschieden (1:1). Trotz einer starken zweiten Hälfte und einer vielversprechenden Anfangsphase bangten die Hessen um das Königsklassen-Ticket.
Früher Führungstreffer, dann Pech und Druck
Larissa Mühlhaus bescherte der Eintracht in der 4. Minute einen vielversprechenden Führungstreffer. Nur drei Minuten später glich Naomie Feller aus und dämpfte die anfängliche Euphorie. Hanna Bennison vergab anschließend die größte Chance des Spiels mit zwei Pfostenschien.

Turbulente Anfangsphase und Dominanz von Paris
Nach zwei gescheiterten Qualifikationsversuchen in den Vorjahren war die Motivation der Eintracht von Beginn an erkennbar. Die Mannschaft von Trainer Niko Arnautis startete mit Vollgas, doch Paris St. Germain übernahm nach rund 30 Minuten die Kontrolle. Merveille Kanjinga verpasste zwei gute Torchancen, während Laura Freigang ebenfalls eine Gelegenheit ungenutzt ließ. Ein Ellenbogencheck von Mühlhaus wurde nicht mit einem Elfmeter bestraft.

Doppeltes Pech vor dem Pfosten
Kurz nach dem Wiederanpfiff erlebte die Eintracht doppeltes Pech: Hanna Bennison scheiterte an beiden Innenpfosten. Trotz deutlich verbesserter Spielweise und hoher Pressingintensität fehlte es im letzten Drittel an Genauigkeit und Konsequenz. Ereleta Memeti setzte sich in der Schlussphase zwar gegen mehrere Gegenspielerinnen durch, konnte den Siegtreffer aber nicht erzielen.
Rückspiel in Paris entscheidend
Die Entscheidung über die Teilnahme an der Champions League fällt am kommenden Mittwoch (18:30 Uhr) im Rückspiel in Paris. Ein Sieg ist für die Eintracht unerlässlich, um die Königsklasse zu erreichen.