Eintracht frankfurt setzt zeichen gegen rassismus: trikot mit botschaft in 16 sprachen
Eintracht Frankfurt hat
ein klares Statement gegen Rassismus gesetzt: Für die bevorstehenden Heimspiele haben die Hessen ein spezielles Sondertrikot vorgestellt, auf dem die botschaft „Wir sind Frankfurt. Alle.“ in 16 verschiedenen Sprachen prangt. Die Initiative ist Teil der Internationalen Wochen gegen Rassismus und soll die Verbundenheit des Vereins mit seiner internationalen Community unterstreichen.Zwei Spieler, Can Uzun und Robin Koch, präsentierten das Trikot. Es ist mehr als nur ein Kleidungsstück: Es ist ein Ausdruck des Engagements des Vereins für Vielfalt und Toleranz. Die botschaft wird nicht nur auf dem Haupttrikot, sondern auch auf den Trikots der Frauen- und Jugendmannschaften getragen, die in den kommenden Wochen auftreten.
Globale einheit auf dem spielfeld
Auf dem aktuellen Auswärtstrikot ersetzt die Botschaft die Aufschrift des Hauptsponsors Indeed. Die gewählte Sprache ist ein Spiegelbild der internationalen Zusammensetzung der Eintracht, die Spielerinnen und Spieler aus aller Welt vereint. Neben der Botschaft „Wir sind Frankfurt. Alle.“ zieren die Ärmel zusätzlich der Schriftzug „Frankfurt vergisst nicht.“ – ein mahnendes Zeichen für die Notwendigkeit, sich gegen Diskriminierung zu stellen.
„Es ist ein klares und wichtiges Zeichen, dass wir uns als Eintracht Frankfurt gemeinsam mit unseren Partnern für Einheit, Vielfalt und Toleranz einsetzen – und uns entschieden gegen jede Form von Rassismus und Diskriminierung positionieren“, so Vorstandsprecher Axel Hellmann. Die Einnahmen aus dem Verkauf der limitierten Auflage von 1000 Stück, die 100 Euro kostet, fließen an den regionalen Verein Saz-Rock e.V., der sich seit Jahren für interkulturellen Dialog in der Jugendarbeit einsetzt. Der übliche Mitgliederrabatt entfällt beim Kauf des Sondertrikots.
Die Aktion ist ein deutliches Zeichen. Doch es ist mehr als nur eine symbolische Geste. Der Verein setzt sein Engagement für Vielfalt und Toleranz seit Jahren konsequent um. Diese Initiative ist ein weiterer Schritt, um das Bewusstsein für Rassismus zu schärfen und für eine inklusive Gesellschaft einzutreten. Die Eintracht hofft, damit ein Zeichen zu setzen und andere Vereine zu inspirieren, sich ebenfalls für diese Werte einzusetzen.
Der Verkauf des Trikots startet am 5. April im Fanshop am Stadion während des Heimspiels gegen den 1. FC Köln. Die Eintracht möchte mit dieser Aktion nicht nur Geld für einen guten Zweck sammeln, sondern auch eine Botschaft der Solidarität und des Zusammenhalts verbreiten.
Die Entscheidung, die Sponsorenpräsenz auf dem Auswärtstrikot zu reduzieren, zeigt das klare Bekenntnis der Eintracht zu ihren Werten. Ein mutiger Schritt, der zeigt, dass Werte manchmal wichtiger sind als finanzielle Interessen. Diese Haltung wird die Fans sicherlich begeistern und das Image des Vereins weiter stärken.
