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Eintracht Frankfurt testet gegen Hull City mit langer Spielzeit

Eintracht Frankfurt empfängt am Samstag (15 Uhr) den englischen Premier-League-Aufsteiger Hull City und testet über zweimal 60 Minuten. Trainer Adi Hütter bietet der lange Spielzeit die Gelegenheit, nahezu sein gesamtes Aufgebot Einsatzminuten zu verschaffen. Außerdem beginnt knapp zwei Wochen vor dem ersten Pflichtspiel die entscheidende Phase des Kampfes um die Plätze im Kader.

Hütter will Kader testen

Nach den Siegen gegen den FC Gießen (7:1), Trabzonspor (3:0) und Waldhof Mannheim (1:0) wartet auf die Hessen ein körperlich robuster Gegner, der sich über die Play-offs den Aufstieg in die Premier League gesichert hat. Das Duell wird damit für einige Frankfurter Spieler zum bislang aussagekräftigsten Test der Vorbereitung.

Santos unter Druck

Santos unter Druck

Besonders genau dürften die Zuschauer auf Kaua Santos blicken. Der Brasilianer stand zuletzt beim mühsamen 1:0 gegen Mannheim erneut in den ersten 45 Minuten zwischen den Pfosten und blieb ohne Gegentor. Nach einer schwierigen vergangenen Saison muss Santos neues Vertrauen aufbauen und zeigen, dass er seine Qualitäten konstant abrufen kann. Mit Michael Zetterer hat die Eintracht eine erfahrene Alternative.

Baum und Kosugi im Fokus

Baum und Kosugi im Fokus

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Neuzugänge im Test

Neuzugänge im Test

Für die Neuzugänge Raphael Onyedika, Otavio und Noel Aseko wird die Begegnung ebenfalls besonders interessant. Sofern alle drei eingesetzt werden können, erhalten die Eintracht-Fans zum ersten Mal die Möglichkeit, das neue Personal auf dem Rasen zu sehen. Onyedika ist als neuer Fixpunkt im defensiven Mittelfeld vorgesehen. Innenverteidiger Otavio trainiert bereits seit dem Trainingslager mit der Mannschaft, musste jedoch gegen Mannheim noch auf seine Spielgenehmigung warten. Gegen die körperlich starken Engländer könnte er daher erstmals unter Bedingungen geprüft werden, die dem Bundesliga-Alltag näherkommen. Aseko wiederum erweitert die Möglichkeiten im zentralen Mittelfeld.

Hütter sucht nach Lösungen im Mittelfeld

Die verlängerte Spielzeit gegen Hull bietet Hütter die Chance, verschiedene Mittelfeldkombinationen auszuprobieren und den im Trainingslager größtenteils nur individuell trainierenden Aseko möglicherweise an der Seite von Onyedika, Hugo Larsson oder dem stark aus der Sommerpause gekommenen Oscar Hojlund zu testen. Sportvorstand Markus Krösche hatte zuletzt eingeräumt, dass die Eintracht den spielerischen Transformationsprozess in der vergangenen Saison „nicht optimal geschafft“ habe. Die neuen Mittelfeldspieler sollen dazu beitragen, dass Frankfurt variabler agieren und Spiele stärker kontrollieren kann.