Erich Kühnhackl: Ein Leben für das Eishockey
Frühe anfänge
Erich Kühnhackl, geboren am 17. Oktober 1950 in Citice (Zieditz), Tschechoslowakei, begann seine Karriere als Fußballer. Mit acht Jahren entdeckte er das Eishockey und spielte in alten, ausrangierten Schlittschuhen. Seine Eltern hatten kein Geld für neue Ausrüstung, aber sein Sportlehrer half ihm.
Erste erfolge
Kühnhackl spielte ab 17 Jahren in der ersten Mannschaft des tschechischen Zweitligisten Banik Sokolov. Nach dem Prager Frühling übersiedelte die Familie nach Deutschland. In Landshut wurde er Deutscher Meister und spielte später für den Kölner EC.
Nationalmannschaft und olympische spiele
Bei den Olympischen Spielen 1976 in Innsbruck gewann das deutsche Team Bronze. Kühnhackl war der deutsche Topstürmer und erzielte sechs Tore in sechs Spielen. 1976 wechselte er zum Kölner EC, wo er zwei Meistertitel gewann.
Rückkehr nach landshut
1979 kehrte Kühnhackl nach Landshut zurück, um bei seiner Familie zu sein. In seiner ersten Saison nach der Rückkehr schoss er 83 Tore und führte den EV Landshut 1983 zum zweiten Meistertitel. Seine Größe und sein Spielstil machten ihn zu einer beeindruckenden Figur auf dem Eis.
Nhl und karriereende
Kühnhackl spielte nie in der NHL, entschied sich aber gegen einen Wechsel zu den New York Rangers. Er war sehr heimatverbunden und hatte eine schöne Zeit als Spieler. 1989 beendete er seine Karriere und arbeitete als Junioren-Nationaltrainer.
Nachwuchsarbeit und stiftung
Kühnhackl gründete die Erich-Kühnhackl-Stiftung zur Förderung des Eishockey-Nachwuchses und war von 2008 bis 2014 Vizepräsident des Deutschen Eishockey-Bundes. Er ist weiterhin sportlich aktiv und spielt Golf, macht Radtouren und lange Spaziergänge.
Familie und nachkommen
Kühnhackls Sohn Tom gewann in der NHL mit den Pittsburgh Penguins 2016 und 2017 den Stanley Cup. Tom spielt nun für die Adler Mannheim in der DEL. Kühnhackl besucht regelmäßig die Spiele seines Sohnes und ist unheimlich stolz auf ihn.