Frankreich erobert die spitze: dfb-elf verliert platz zehn
Die Fußballwelt hat einen neuen König: Frankreich hat die Führung in der FIFA-Weltrangliste von Spanien abgelöst. Der Aufstieg der Mannschaft von Trainer Didier Deschamps ist eine Überraschung, die viele Experten nicht absehen konnten – und hat gravierende Folgen für die WM-Qualifikationen vieler Nationen.

Frankreich schultert die krone – und schiebt andere nationen zurück
Nach Siegen gegen Brasilien
(2:1) und Kolumbien (3:1) klettert Frankreich auf den ersten Platz. Damit beendet das Team aus Paris eine achtjährige Durststrecke ohne die Nummer eins der Welt. Die spanische Mannschaft, die zuvor seit Sommer 2014 an der Spitze gestanden hatte, konnte sich im März gegen Ägypten nur mit einem 0:0 begnügen und verlor somit wertvolle Punkte.Die Veränderungen in der Top 10 sind beachtlich. Argentinien, der amtierende Weltmeister, rutschte hinter Platz drei ab, obwohl sie gegen Mauretanien (2:1) und Sambia (5:0) gewannen. Doch die Siege brachten kaum Punkte im Ranking. England verlor Boden durch ein 1:1 gegen Uruguay und eine 0:1 Niederlage gegen Japan, blieb aber dank eines komfortablen Vorsprungs im Ranking nicht direkt gefährdet.
Portugal sprang auf Platz fünf vor Brasilien. Die deutsche Nationalmannschaft verkürzte zwar den Rückstand auf Belgien auf zehn Punkte durch Siege gegen die Schweiz (4:3) und Ghana (2:1), bleibt aber auf Rang zehn. Italien verbesserte sich auf Platz zwölf, was ihnen den Status des höchsten WM-Teilnehmers verschafft, der die Qualifikation verpasste.
Auch für andere Top-Nationen gab es Enttäuschungen: Dänemark und Nigeria verpassten die Qualifikation für die Weltmeisterschaft 2026 in den USA, Kanada und Mexiko. Die Mannschaft von Curacao belegt mit Platz 82 den letzten Platz im FIFA-Ranking und ist der tiefste Fall aller WM-Teilnehmer. Das deutsche Team trifft im Juni auf diese Mannschaft.
Die neue Rangliste spiegelt nicht nur sportliche Leistungen wider, sondern auch die strategischen Entscheidungen der Nationalmannschaften. Die WM 2026 verspricht ein spannendes Turnier, bei dem viele Überraschungen möglich sind.
