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Freiburg feiert pokal-einzug: grifo knackt rekord – und blickt aufs finale

Der SC Freiburg schreibt Geschichte: Mit einem deutlichen 5:1-Sieg im Rückspiel gegen KRC Genk feierte der Klub den Einzug ins Viertelfinale eines europäischen Wettbewerbs. Rekordtorschütze Vincenzo Grifo führte die Mannschaft mit einem Treffer in die Runde der letzten Acht. Doch die Euphorie ist nur von kurzer Dauer, denn bereits am Sonntag wartet ein neues Spiel auf die Breisgauer.

Grifo jubelt mit fans – und neuer torjäger

Grifo jubelt mit fans – und neuer torjäger

Die Stimmung im Stadion war ausgelassen, als der Schlusspfiff im Europa League Achtelfinale ertönte. Die Fans hatten schon vor dem Anpfiff eine beeindruckende Choreografie auf der Tribüne präsentiert und sorgten für eine Atmosphäre, die die Mannschaft von SC Freiburg zusätzlich anheizte. „Das pusht einen natürlich“, so Grifo, der in Vertretung für Christian Günter die Kapitänsbinde trug. Die Mannschaft drehte nach einem 0:1-Rückstand zur Halbzeit das Spiel und zeigte so, dass man auch gegen Rückschläge bestehen kann.

Für Grifo war es ein besonderer Abend: Mit seinem 106. Pflichtspieltreffer für den SC Freiburg übernahm er die Führung der Torjägerliste. „Dafür kämpft man ja irgendwie seine gesamte Karriere, um so etwas zu erreichen“, sagte er stolz über den Meilenstein. Obwohl das Tor nicht sein wichtigstes in seiner Karriere war, betonte er, dass es ein schöner Abschluss eines großartigen Spiels sei.

Doch die Freude wird geteilt mit dem Blick auf die kommende Liga-Partie gegen St. Pauli. „Wir wollen die Euphorie beibehalten“, betonte Grifo. Und schon kurz darauf steht das nächste große Spiel an: Im April wartet das Viertelfinale gegen Celta Vigo. Sollte Freiburg dort bestehen, würde die Feier im spanischen Stadion stattfinden – ein Traum für die Fans.

Einziger Wermutstropfen: Rechtsverteidiger Stefan Ginter äußerte sich besorgt über seine Nicht-Nominierung zur Nationalmannschaft. „Nicht so, dass ich vorher schlecht gespielt hätte“, sprach er sich aus. Die Leistung der Mannschaft ist jedoch ein Beweis dafür, dass die Jugend des SC Freiburg, unterstützt durch eine leidenschaftliche Anhängerschaft, bereit ist, auch in Zukunft Großes zu leisten.

Die Euphorie ist spürbar – und das ist ein gutes Zeichen. Freiburg hat gezeigt, dass sie mit Leidenschaft und Teamgeist auch gegen starke Gegner bestehen können. Diese Leistung wird lange in Erinnerung bleiben.