Ganna zahlt nach sieg in flandern: geldstrafe wegen „sticky bottle“
Filippo Ganna feierte einen überraschenden Sieg bei der Flämischen Straßenritt, doch der Triumph ist überschattet: Der Italiener muss eine Geldstrafe zahlen, weil er sich nach einem Reifenschaden im Ziel am Begleitfahrzeug seines Teams festhielt – eine Praxis, die als „Sticky Bottle“ bekannt ist und verboten ist.

Geldstrafe für ganna: 200 franken und strafe für den team
Der 29-jährige Ganna hatte bereits vor dem Ziel mit Problemen zu kämpfen. Zuerst musste er nach einem Defekt am Vorderrad sein Rad wechseln. Wenige Kilometer später brach der Lenker seiner neuen Maschine, vermutlich aufgrund eines zu fest angezogenen Bremshebelklemmas. Trotz dieser Rückschläge kämpfte sich Ganna zurück und setzte sich in einem dramatischen Sprint vor Wout van Aert durch.
Die Jury verhängte eine Geldstrafe von 200 Schweizer Franken gegen Ganna und eine Strafe von 500 Franken gegen das Team Ineos Grenadiers. Eine Disqualifikation wurde nicht verhängt, da der Regelverstoß nicht entscheidend für das Rennergebnis war. Die Strafe ist für Ganna zwar eine glimpfliche, doch sein Sieg wird ihm nicht aberkannt.
„Sticky Bottle“ bezeichnet die Praxis, sich während einer Flaschenübergabe am Begleitfahrzeug festzuhalten, um so Geschwindigkeit aufzubauen. Diese Taktik ist im Radsport verboten und wird regelmäßig bestraft. Ganna selbst schien die Situation zunächst zu ignorieren, doch die Rennleitung ließ nicht locker.
Der Sieg von Filippo Ganna in der Flämischen Straßenritt ist ein bemerkenswertes Ereignis, das durch die umstrittene „Sticky Bottle“-Situation jedoch getrübt wird. Die Strafe zeigt, dass selbst im professionellen Radsport strenge Regeln gelten und Verstöße Konsequenzen haben.
