Handball-oberliga: aufstiegskrunde 2024 – klubs ziehen sich zurück, kampf um die plätze in der 3. liga

Die Handball-Oberliga erlebt eine überraschende Entwicklung: Mehrere Vereine verzichten auf die Teilnahme an der Aufstiegsrunde zur 2. Handball-Bundesliga. Dies wirft Fragen auf über die zukünftige Besetzung der Liga und die Chancen der verbleibenden Teams.

Verzicht auf aufstieg: welche folgen hat das?

Neben den bereits nicht aufstiegsberechtigten Bundesligareserven haben weitere Klubs ihren Rückzug gemeldet. Das betrifft nicht nur die Bundesligareserven der Handball-Giganten, sondern auch andere Mannschaften, die eigentlich eine Chance auf den aufstieg hatten. Die Situation in den vier Staffeln ist dementsprechend komplex. So hat beispielsweise der MTV Braunschweig sich klar zum Ziel gesetzt, an der Aufstiegsrunde teilzunehmen.

Die Aufstiegsbestimmungen sehen vor, dass der Dritte der 3. Liga Männer eine Teilnahme an der Aufstiegsrunde erreichen kann, sofern er nicht selbst aufstiegsberechtigt ist. Auch der Vierte kann in diesem Fall einziehen. Für alle ambitionierten Teams bedeutet das: mindestens den vierten Platz erreichen.

Staffel für staffel: wer kämpft um den aufstieg?

Staffel für staffel: wer kämpft um den aufstieg?

In der Staffel Nord-Ost führt der MTV Braunschweig mit sieben Punkten Vorsprung. Doch die Konkurrenz schläft nicht. Duelle mit starken Gegnern wie Aue, Hildesheim und Rostock lassen die Spannung hochkochen. Die Mannschaft von Volker Mudrow könnte für die anderen Teams zum entscheidenden Faktor werden, denn die Differenz zu den Verfolgern ist gering.

Die Staffel Nord-West sieht aktuell einen engen Dreikampf um die beiden Aufstiegsplätze. Der TV Emsdetten führt, gefolgt vom ASV Hamm-Westfalen und TuS Vinnhorst. Direkte Duelle und der Kampf um jeden Punkt machen diese Staffel besonders spannend. In der Staffel Süd-West hat die HSG Hanau bereits den Verzicht erklärt. Der klare Vorsprung von HG Saarlouis und TV Gelnhausen macht einen aufstieg für die beiden Teams fast sicher. Die Situation in der Staffel Süd ist jedoch kompliziert. Drei Vereine haben sich zurückgezogen, und die Bundesligareserven sind nicht aufstiegsberechtigt. Dies verschafft SG Pforzheim/Eutingen eine gute Ausgangsposition, doch die Verfolger sind dicht auf den Fersen.

So läuft die aufstiegsrunde

So läuft die aufstiegsrunde

Maximal zwei Mannschaften pro Staffel qualifizieren sich für die Aufstiegsrunde. Der genaue Modus hängt von der Teilnehmerzahl ab. Bei acht Mannschaften werden zwei Doppel-K.o.-Runden gespielt. Bei sieben Teams gibt es eine Einfachrunde. Fünf Teams spielen ebenfalls in einer Einfachrunde. Nur bei vier Teams reichen zwei Spiele. Bei drei Teams wird eine Hin- und Rückrunde ausgetragen. Bei nur zwei Anwärtern auf den aufstieg steigt der Sieger direkt auf. Die Anzahl der Absteiger aus der 2. Bundesliga könnte entsprechend reduziert werden.

Die Ergebnisse der einzelnen Staffeln zeigen, dass die Saison noch lange nicht entschieden ist. Nur ein klarer Favorit ist kaum zu erkennen. Die Aufstiegsrunde verspricht ein spannendes Finale mit vielen Überraschungen.

Der Verzicht einiger Klubs verändert die Kräfteverhältnisse. Die verbleibenden Teams müssen nun ihre Chancen optimal nutzen, um den Sprung in die 2. Handball-Bundesliga zu schaffen. Denn der Weg dorthin wird alles andere als einfach.

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