Hennig dotzler bricht zusammen, kläbo triumphiert – und die saison neigt sich dem ende zu
Lake Placid/USA – Katharina hennig Dotzler hat kurz vor Saisonende eine bittere Enttäuschung erlebt. Die Langläuferin, Olympiasiegerin von 2018, kämpfte beim Weltcup über zehn Kilometer in Lake Placid mit leeren Batterien und beendete das Rennen auf Platz 24.

Kläbo gewinnt trotz sturz – svahn und karlsson holen doppelsieg
Johannes Hösflot Kläbo, der am vergangenen Wochenende noch einen Sturz in Drammen erlitten hatte, feierte seinen 112. Weltcup-Sieg. Damit ist er dem Rekord von Marit Bjørgen (114 Siege) ein weiteres Mal näher. Der Norweger führte einen norwegischen Fünffachsieg an. Linn Svahn und Frida Karlsson dominierten bei den Damen und gewannen beide Rennen.
„Ich habe mich gefühlt wie ein nasser Waschlappen ohne Energie oder Power“, gestand hennig Dotzler nach dem Rennen. „Körperlich gesehen war das eines der härtesten Rennen meiner Karriere.“ Die Schwedinnen Linn Svahn und Frida Karlsson lieferten sich einen packenden Kampf um den Sieg und trennten sich nur hauchdünn. Für die deutsche Mannschaft war das Wochenende enttäuschend: Helen Hoffmann erreichte den 22. Platz.
Bester Deutscher war Elias Keck auf dem 39. Platz. Kläbos Sieg war ein Triumph trotz der kürzlichen Verletzung. Die Gehirnerschütterung hatte ihn in Oslo am vergangenen Wochenende daran gehindert, am Rennen teilzunehmen. Seine Dominanz unterstreicht seine außergewöhnliche Stärke, doch die Saison hinterlässt bei vielen Athleten eine zähe Spur.
Für Hennig Dotzler ist die Saison nun beendet. „Ich muss jetzt auf meinen Körper hören und auf meinen Geist“, so die Olympiasiegerin. Die Weltcup-Stationen in den USA markieren das Saisonende. Die Ergebnisse zeigen, dass die körperlichen und mentalen Anforderungen im Langlauf auf höchstem Niveau enorm sind.
Die Saisonabschlussrennen werfen Fragen auf: Wie werden sich die Athleten erholen und vorbereiten, um in der kommenden Saison wieder auf höchstem Niveau anzutreten?
