Iran bei wm trotz krieg: trump schießt alarm – infantino beruhigt

Trotz des tobenden Krieges gegen den Iran wird das Team Melli bei der Weltmeisterschaft in Nordamerika mitspielen. Ein sardonischer Kommentar von Donald Trump, der die USA in die Zange nimmt.

Ein unvorstellbarer schachzug: die wm-teilnahme des iran

Der 79-jährige Ex-Präsident, der sich überraschend als Fußball-Experte profilieren wollte, zeigte wenig Vertrauen in die iranischen Fähigkeiten. „Haben sie wirklich eine gute Mannschaft? Das ist schwer zu glauben, ehrlich gesagt, aber wir sollten sie spielen lassen“, zynisch bemerkte Trump gegenüber seinen Sprechern im Oval Office. Seine Bedingung für eine mögliche Erfolgschance: erst der Sieg in der WM würde die Attestationspflicht auslösen – ein Statement, das mehr Fragen aufwirft als beantwortet.

Die Aussicht auf eine iranische Beteiligung war lange Zeit von der politischen Eskalation mit den USA und Israel geprägt. Gerüchte über eine Ersatzteilnahme durch Italien waren laut, doch FIFA-Präsident Gianni Infantino hat die Zweifel mit einer klaren Aussage zerstreut: Die Teilnahme Irans sei „unmissverständlich“.

Trump und infantino: eine ungewöhnliche allianz

Trump und infantino: eine ungewöhnliche allianz

Die Beziehung zwischen Trump und Infantino ist bemerkenswert. Nicht zuletzt aufgrund des FIFA-Friedenspreises, den Infantino Trump im vergangenen Jahr für seine Bemühungen bei der WM-Auslosung verlieh. Nur wenige Wochen später griff die US-Regierung unter Trump den Iran an. Ein Ironie, die nicht unbemerkt blieb.

Die Gruppenspiele des Iran werden ausschließlich auf US-amerikanischem Boden ausgespielt: am 16. Juni in Los Angeles gegen Neuseeland, fünf Tage später in Los Angeles erneut gegen Belgien und schließlich am 27. Juni in Seattle gegen Ägypten. Ihr Quartier soll in Tucson/Arizona bezogen werden.

Fazit: eine politische zirkusnummer?

Fazit: eine politische zirkusnummer?

Die WM-Teilnahme des Iran ist mehr als nur ein Sportereignis. Sie ist eine politische Zirkusnummer, die die Spannungen zwischen den Großmächten auf die Probe stellt. Die Reaktion von Präsident Trump jedoch, ein unkonventioneller Schachzug, zeigt, dass die Weltmeisterschaften längst nicht mehr nur um Fußball gehen. Es bleibt abzuwarten, wie sich dieses Spektakel entwickeln wird – aber eines ist klar: Die USA sind dabei, und das ist alles andere als normal.”