Italien scheitert erneut: wm-trauma setzt sich fort – bosnien-herzegowina feiert elfmeterschießen-sieg

Die Fußball-Nationalmannschaft Italiens muss erneut eine bittere Enttäuschung verkraften: Nach einer dramatischen Elfmeterschießen-Niederlage gegen Bosnien-Herzegowina verpasst die Squadra Azzurra die Qualifikation für die Fußball-Weltmeisterschaft in den USA, Mexiko und Kanada. Es ist das dritte Mal in Folge, dass Italien diese Runde verfehlt – ein tiefes Trauma, das die italienische Fußball-Identität seit Jahren prägt.

Bosnien-herzegowina schreibt geschichte: comeback nach 2014

Bosnien-herzegowina schreibt geschichte: comeback nach 2014

Die bosnische Mannschaft, angeführt vom Schalker Edin Džeko, setzte sich nach einem 1:1-Unentschieden nach Verlängerung im Elfmeterschießen durch. Für Bosnien ist es die zweite WM-Teilnahme seit 2014, als sie in Brasilien ebenfalls angetreten waren. Dort scheiterten sie jedoch in der Vorrunde.

Italien ging durch ein Tor von Moise Kean (15.) in Führung. Der Stürmer der AC Florenz nutzte einen Fehler des bosnischen Torwarts Nikola Vasilj. Doch nach der gelben Karte für Alessandro Bastoni (41.) geriet Italien unter Druck. Haris Tabakovic (79.) glich für Bosnien aus, und im Elfmeterschießen behielt die Mannschaft die Nerven.

Die Niederlage ist ein weiterer Rückschlag für Italien, das trotz des EM-Titels 2021 seitdem keinen großen Erfolg mehr feiern konnte. Die Relegationsniederlagen gegen Schweden (2018) und Nordmazedonien (2022) hatten das WM-Trauma bereits verstärkt. Für Bosnien hingegen ist dieser Erfolg ein Triumph nach 24 Jahren.

Die Vorrundengruppe B der WM wird nun von Kanada, der Schweiz und Katar gebildet. Für die italienische Fußball-Nationalmannschaft bedeutet dies: Die Suche nach dem lang ersehnten Comeback wird weitergehen, doch die Schatten vergangener Scheitern sind groß.