Itia schmettert tennis-skandalisten: strafen für spielmanipulation

Die Internationale Tennis-Integritäts-Agentur (ITIA) hat erneut hart durchgegriffen, um Spielmanipulation im Tennis zu unterbinden. Die Agentur hat neue Sanktionen verhängt, die insbesondere Mila Masic getroffen haben, die für fast fünf Jahre von allen Tennistätigkeiten ausgeschlossen wurde.

Itia fährt konsequente linie im umgang mit verstößen

Itia fährt konsequente linie im umgang mit verstößen

Masic, die derzeit auf dem 926. Platz der Weltrangliste steht, wurde vier Jahre und zehn Monate lang gesperrt. Darüber hinaus muss die 28-Jährige eine Strafe von 20.000 US-Dollar zahlen, wovon ein Teil zur Bewährung ausgesetzt ist. Sie hatte eingeräumt, 2024 mehrere eigene Matches manipuliert, dafür Geld angenommen und diese Vorfälle nicht gemeldet zu haben.

Ihre Sperre läuft unter Anrechnung einer bereits bestehenden Suspendierung bis zum 23. Oktober 2030. Jana Vanik, eine 23-jährige Deutsche, erhielt wegen mangelnder Kooperation mit den Ermittlern sowie unterlassener Meldung verdächtiger Aktivitäten eine Strafe von ein Jahr und vier Monaten, dazu eine Geldstrafe von 1.500 US-Dollar. Sie darf damit bis zum 20. Juli 2027 nicht am Profi-Tennis teilnehmen.

Der Funktionär Assylbek Kassym aus Kasachstan wurde wegen versuchter Manipulation von Spielern im Jahr 2025 sanktioniert und erhielt eine einjährige Sperre sowie eine Geldstrafe von 10.000 US-Dollar. Alle drei Beteiligten sind während ihrer Sperren komplett aus dem professionellen Tennissport ausgeschlossen und dürfen weder an Turnieren teilnehmen, noch in irgendeiner Funktion im Umfeld von ITIA-autorisierten Veranstaltungen aktiv sein.