Kasia Niewiadoma-Phinney feiert emotionalen Sieg am Mont Ventoux
Kasia Niewiadoma-Phinney hat nach einem sensationellen Auftritt am Mont Ventoux die Gesamtführung der Tour de France Femmes übernommen. Im Anschluss an die 7. Etappe zeigte die Polin deutliche Emotionen, als sie im Gelben Trikot ihre Tränen nicht zurückhalten konnte.
„Ich habe meinen Vater weinen sehen“
Im Siegerinterview verriet Niewiadoma-Phinney, was sie als Motivation für den Sieg diente. „Als wir in den Anstieg zum Mont Ventoux reingefahren sind, habe ich nach rechts geschaut und meine Eltern gesehen“, sagte sie. „Ich habe meinen Vater weinen gesehen. Ich dachte mir einfach, ich muss sie stolz machen.“

Sieg für die Familie
„Dieser Sieg ist für meine Familie, meine Freunde, mein Team, meinen Mann Taylor und meinen Trainer. Speziell auch an meinen Teamchef Ronny (Lauke, Anm. d. Red.). Sie alle wissen, wie viel ich für diesen Sieg investiert habe.“

Taktische Vorgehensweise
Niewiadoma erklärte, dass ihr Gedanke darin bestand, bis zum Chalet Reynard zu kommen. „Danach waren es noch sechs Kilometer alleine.“

„Wollte mich wie ein Kind fühlen“
Obwohl der Etappensieg das ursprüngliche Ziel nicht war, betonte Niewiadoma, dass sie den Anstieg am Mont Ventoux dreimal mit Freunden und ihrem Mann gefahren habe, um dieses Gefühl zu erleben. „Ich wollte mich wie ein Kind fühlen, überall hinzufahren und jeden Pedaltritt zu lieben.“