Kerber beendet karriere mit hitzeschlacht in bad homburg
Die Legende geht
zu Ende: Angelique Kerber startet ihr Abschiedsspiel in Bad Homburg unter extremen Bedingungen. Die ehemalige Weltranglistenerste bangt vor Temperaturen von bis zu 35 Grad und geht mit einem Lächeln in die Herausforderung.Ein blick zurück auf eine außergewöhnliche karriere
Nach Wimbledon 2018, dem Wimbledon-Sieg 2018, dem Triumph in Melbourne 2016 und dem US Open 2016 – diese Momente werden für immer in die Geschichte des Tennis eingehen. Doch jetzt, mit 38 Jahren und zwei Kindern, ist es Zeit für einen Neuanfang. Das Abschiedsspiel in Bad Homburg ist mehr als nur ein Turnier; es ist ein Abschied von einem Kapitel, das von Leidenschaft, Kampfgeist und unzähligen Erfolgen geprägt ist.
„Es ist schon verrückt, wenn man sich daran erinnert, wo ich angefangen habe“, gestand Kerber im hr3-Studio. „Ich habe das alles hier in Deutschland erlebt und die Unterstützung der Fans war einfach unglaublich. Ich werde dieses Gefühl nie vergessen.“

Hitze als faktor?
Das Wetter spielt eine Rolle. Die Veranstalter erwarten bis zu 35 Grad. „Ich finde es immer gut, wenn es warm ist, während man Tennis spielt“, sagte Kerber mit einem Augenzwinkern. „Es bringt etwas Besonderes, wenn die Sonne scheint und die Atmosphäre stimmt.“ Ein bisschen Hitze soll ihr sogar zu Gute kommen, da sie gerade ein wenig müde ist.

Gegnerin: ivanovic
Ihr Gegnerin ist keine Unbekannte: Ana Ivanovic. Die beiden ehemaligen Top-Spielerinnen kennen sich seit vielen Jahren und haben bereits zahlreiche Matches gegeneinander bestritten. „Wir sind gute Freundinnen“, erklärte Kerber. „Es wird sicher ein emotionales Spiel, aber ich freue mich darauf.“
Abschied mit nachweis
Kerber plant, nach dem Spiel nicht direkt in die Privatsphäre zu verschwinden. Sie wird weiterhin im Hintergrund als Turnierdirektorin in Bad Homburg tätig sein. „Das ist ein Projekt, das mir sehr am Herzen liegt“, betonte sie. „Ich möchte auch weiterhin dazu beitragen, dass dieses Turnier zu einem wichtigen Ereignis im deutschen Tenniskalender wird.“ Ein Abschied, der nicht mit einem Fragezeichen endet, sondern mit einer klaren Vision für die Zukunft.
