Kerber feuert zverev an – grand-slam-traum in gefahr?

Angelique Kerber sieht Alexander Zreves Chancen bei der French Open kritisch. Die frühere Nummer eins der Welt warnt vor der Belastung durch die Favoritenrolle, während die 38-Jährige selbst auf einen Turniertag hofft.

Zverevs druck wächst – kerber mahnt zur besonnenheit

„Es ist nie einfach“, erklärt Kerber. „Man hört es von allen Seiten, man sieht es ja selbst. Und deshalb bin ich sehr gespannt.“ Sie betont, dass ein Sieg gegen Top-Spieler wie Sinner oder Alcaraz die Erfolgsaussichten nicht unbedingt aufwertet. „Am Ende ist ein Grand Slam ein Grand Slam. Egal gegen wen man spielt, man muss trotzdem zwei Wochen auf einem hohen Niveau spielen.“

Kerber glaubt fest an Zreves Entwicklung. „Ich weiß, dass er viel gelernt hat in den letzten Jahren, auch erwachsener geworden ist.“ Ihre Worte sind ein deutliches Zeichen der Unterstützung, aber auch eine Aufforderung zur Coolness. Zreves Viertelfinal-Duell gegen Jódar am Dienstagnachmittag wird zum entscheidenden Test.

Die favoritenlaune – ein unberechenbarer faktor

Die favoritenlaune – ein unberechenbarer faktor

Die dreimalige Grand-Slam-Siegerin räumt ein, dass die Erwartungen und der Druck auf Zreves Schultern schwer werden könnten. „Es ist natürlich immer noch ein weiter Weg“, kommentiert sie. „Aber ich bin guter Dinge, weil ich weiß, dass er eine starke mentale Stärke besitzt.“

Kerber sieht die French Open als eine Schlüsselchance für Zreves Karriere. „Ich hoffe, dass es dieses Jahr hier in Paris soweit sein wird.“ Ein Sieg in Paris wäre ein enormer Schub für den Hamburger und würde seine Ambitionen auf dem Weg zum ganz großen Erfolg untermauern. Ein Kampf gegen die Top-Stars wird es dennoch bleiben, und die Belastungen sind enorm.