Kickers im aufstiegs-battle – haching-rückzug verschärft die lage

Würzburg fest im Aufstiegs-Fieber: Die Kickers haben die Zusage erhalten, in den entscheidenden Play-off-Spielen gegen den Nordost-Meister anzutreten. Ein überraschend schneller Weg in die Vorschlussrunde, der nun alles andere als nüchtern verläuft.

Dellen statt duelle: pokal-aus und haching-abbruch

Der Rückzug der SpVgg Unterhaching hat die Situation komplett aufgeheitert. Was gestern noch ein potenzielles Endspiel gegen Nürnberg war, ist nun eine Chance für die Würzburger Kickers, sich ungestört auf die finale Hängematensitz auf dem Drittklassenecker zu konzentrieren. Sportdirektor Neumann ließ wenig Wünsche offen: ‘Wir wollen die nächsten drei Spiele gewinnen.’

Die Abwesenheit des Erzrivalen Nürnberg, der den Lizenzantrag völlig verwarf, ist ein blankes Geschenk. Es geht nun um den Bayerischen Pokal, bei dem die Roten zwar bereits ausscheiden, aber der DFB-Pokal-Platz im Rennen bleibt. Das Spiel gegen 1860 München ist somit ein Nebensache – und das ist gut so.

Schieles ultimatum

Schieles ultimatum

Trainer Michael Schiele hat die Hausaufgaben klar gestellt: ‘Kein Schlendrian, Vollgas!’ Der Druck steigt, aber Schiele scheint den Anforderungen gewachsen zu sein. Die letzten drei Spiele sind entscheidend, um den zweiten Platz vor Unterhaching zu sichern – und sich so die besten Chancen auf einen Platz im DFB-Pokal zu verschaffen. Rang zwei ist das erklärte Ziel, aber der Fokus liegt voll und ganz auf dem aufstieg.

Ein spannungsfreier Herbst in der Regionalliga Bayern steht bevor. Die Kickers sind dabei, und das ist mehr als nur ein Gefühl – es ist eine kalkulierte Strategie, um das Ziel aufstieg zu erreichen. Die kommenden Wochen werden entscheidend sein. Ein Sieg gegen München wäre ein deutliches Zeichen.