Kläbo krönt: norweger dominiert langlauf-winter – hoffmann punktet

Der norwegische Langläufer Johannes Hösflot Kläbo hat seine beeindruckende Saison mit dem Sieg beim letzten Rennen – dem 20-Kilometer-Massestart in Lake Placid – krönend abgerundet. Der Rekord-Olympiasieger zeigte einmal mehr seine Dominanz und sicherte sich damit den Gesamtweltcup. Doch auch für deutsche Athleten gab es Grund zur Freude.

Hoffmann liefert starke leistung

Hoffmann liefert starke leistung

Die U23-Weltmeisterin Helen Hoffmann zeigte bei dem Rennen eine bemerkenswerte Leistung und wurde die beste Deutsche auf dem achten Platz (+10,5 Sekunden). In einer starken Konkurrenz konnte sie sich gegen die meisten ihrer Rivalinnen behaupten. Die Schwedin Jonna Sundling gewann das Rennen vor ihrer Landsfrau Linn Svahn und Heidi Weng aus Norwegen.

Kläbo distanzierte seinen Teamkollegen Harald Östberg Amundsen um 0,8 Sekunden und Einar Hedegart um 2,5 Sekunden. Die deutschen Brüder Jakob und Friedrich Moch belegten die Plätze zehn und 15.

Für US-Star Jessica Diggins endete das Rennen nach einer beeindruckenden Karriere mit dem zehnten Platz kurz vor dem Ziel. Sie hatte bereits den Gesamtweltcup gewonnen und verabschiedete sich damit würdig von der großen Bühne.

Kläbo, der den Gesamtweltcup bereits vor dem Rennen gewonnen hatte, sammelte seinen 113. Sieg. Marit Bjørgen hält mit 114 Siegen weiterhin den Rekord. Doch Kläbo könnte sie im ersten Rennen der neuen Saison einholen.

Die Paralympics stehen vor den Olympischen Spielen. Für einige Athleten wie Benjamin Maier scheint eine Teilnahme durchaus realistisch.

Die Rennen in Lake Placid waren hart. Viele Athleten berichteten von extremen Bedingungen. „Eines der härtesten Rennen meiner Karriere“, so Helen Hoffmann nach dem Rennen.

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