Knicks sichern sich ersten sieg in nba-finals gegen spurs
Die New York Knicks haben ihren ersten Sieg in der NBA-Finals 2026 gefeiert und sich dem Titel ein Stück näher gebracht. Im Spiel gegen die San Antonio Spurs setzten sie sich knapp mit 105:104 (56:56) durch. Nach zwei Auswärtssiegen führt New York nun in der Best-of-seven-Serie 2:0.

Wembanyama vermasselt schlusssekunden
Entscheidend war eine dramatische Schlussphase, in der die Spurs bei 104:104 13 Sekunden vor der Schlusssirene in Ballbesitz gelangten. Doch ausgerechnet Wembanyama schenkte den Ball mit einem Fehlpass her.
Jalen Brunson brachte New York von der Freiwurflinie in Führung. Eine letzte Wurfchance bot sich Wembanyama noch, aber der Franzose scheiterte.
"Den habe ich verschenkt", sagte Wembanyama selbstkritisch: "Ich habe es vermasselt. Wir haben als Team nicht gut gespielt. Wir hätten dieses Spiel gewinnen müssen."
Dennoch war er mit 29 Punkten, davon 22 nach der Pause, der beste Werfer der Partie.
"Ein großartiger Spieler hatte einen großartigen Wurf, und er ist einfach nicht reingegangen", sagte Knicks-Profi Karl-Anthony Towns, der in den Schlusssekunden gebetet habe.
Zuvor hatten die Spurs einen 14-Punkte-Rückstand mit einem 14:0-Lauf gedreht, angeführt von Wembanyama, der 22 seiner 29 Punkte in der zweiten Hälfte erzielte.
«Was für ein Spiel», sagte Knicks-Trainer Mike Brown: «Was für ein fantastisches Spiel. Sie legten einen Lauf hin. Wir legten einen Lauf hin. Sie legten einen Lauf hin. Wir legten einen Lauf hin - wir hätten ein paar Mal aufgeben können, aber unsere Jungs haben einfach weitergekämpft.»
Statistisch spricht vieles nun für New York, das den 13. Playoff-Sieg in Folge feierte: Noch nie hat ein Team die Finals gewonnen, nachdem es die ersten beiden Heimspiele verloren hatte. Für Spiel drei im Madison Square Garden in der Nacht von Montag auf Dienstag (2.30 Uhr MESZ) hat auch US-Präsident Donald Trump sein Kommen angekündigt.
