Kölnische haie knacken schwenningen – serienende verhindert

Die Kölner Haie haben am Freitagabend im zweiten Spiel der DEL-Playoff-Serie gegen die Schwenninger Wild Wings den zweiten Sieg errungen. Mit 4:2 (1:2, 1:0, 2:0) distanzieren sich die Haie nun deutlich von ihrem Gegner und stehen kurz vor dem Halbfinale.

Enges duell, kölner dominanz im entscheidenden moment

Schwenningen hielt den Kölner Haie lange Zeit einen engen Rahmen. Doch erst im Schlussdrittel drehten die Kölner die Partie und setzten sich durch. Die Haie zeigten eine Steigerung von Drittel zu Drittel, gewannen mehr Bully-Zweikämpfe und ließen weniger Torchancen zu.

Das Spiel begann für Köln holprig. Schwenningen ging durch Phil Hungerecker nach einem schnellen Konter in Führung. Doch die Haie reagierten schnell und Nate Schnarr glich per Powerplay aus. Tyson Spink erhöhte kurz darauf erneut für die Gäste, doch Janne Juvonen, der DEL-Spieler des Jahres, zeigte eine starke Leistung und hielt seine Mannschaft im Spiel. Dominik Uher traf dann zum 2:1 für Köln und brachte die Haie in Führung.

Im dritten Drittel lief es für Köln dann wie am Schnürchen. Kevin Niedenz bereitete den Treffer von Schnarr zum 3:1 vor, und kurz vor Schluss erhöhte Louis-Marc Aubry per Empty-Net-Tor auf 4:2. Die Haie zeigten, dass sie die spielbestimmende Mannschaft waren, obwohl sie auch ein Unterzahlspiel überstehen mussten.

Trainer Kari Jalonen lobte die Steigerung seiner Mannschaft: „Wir haben uns von Drittel zu Drittel gesteigert. Mehr Bully-Gewinne, weniger Chancen für den Gegner – das hat den Unterschied gemacht.“

Die Serie in Schwenningen beginnt am Sonntag. Ein Sieg dort würde Köln beim nächsten Heimspiel am Dienstag den Halbfinal-Matchball sichern.