Kölns coup-versuch: bremer schwört auf ersten sieg gegen frankfurt!

Darmstadt – Pauline Bremer, die Resilienzpersonifikation im Kölner Fußball, blickt optimistisch auf die anstehende Begegnung gegen Eintracht Frankfurt. Nach einer Karriere, die von schweren Verletzungen geprägt war, hat sich die gebürtige Ossenfelderin beim 1. FC Köln fest etabliert und kündigt an: „Es ist Zeit!“

Bilanz-albtraum und hoffnungsschimmer

Die bisherige Bilanz zwischen Köln und Frankfurt liest sich aus Kölner Sicht wie ein Albtraum: 15 Spiele, 14 Niederlagen. Doch das Hinspiel der laufenden Saison ließ aufatmen – ein knapper 1:1-Ausgleich in der Nachspielzeit durch Nationalspielerin Nicole Anyomi. Bremer erinnert sich: „Das Hinspiel war ja sehr knapp. Wir haben vor allem in der ersten Halbzeit dominiert und hätten verdient führen müssen.“

Ein Faktor, der den Kölnern Hoffnung gibt, ist die englische Woche für die Frankfurter. Nach einem 0:3-Debakel gegen BK Häcken in der Europa League könnte die Reise nach Köln zu früh kommen. „Frankfurt hat natürlich eine Top-Mannschaft mit super Einzelspielerinnen, aber sie müssen auch eine englische Woche überstehen – das könnte uns einen Vorteil verschaffen“, so Bremer.

Ein team im aufbruch

Ein team im aufbruch

Der 1. FC Köln erlebt unter Trainerin Britta Carlson eine bemerkenswerte Entwicklung. Nach einem enttäuschenden Vorjahr, in dem nur drei Partien gewonnen werden konnten, steht das Team nun im gesicherten Mittelfeld der Tabelle. „Wir können sehr stolz auf das sein, was wir bisher gespielt haben“, sagt Bremer. Die „positive Entwicklung“ soll unbedingt fortgesetzt werden, auch wenn die Ziele für die Rückrunde bescheiden bleiben.

Bremer selbst blickt auf ihre erste Saison beim 1. FC Köln mit gemischten Gefühlen zurück. Nach verletzungsbedingtem Saisonstart konnte sie sich schließlich etablieren und mit fünf Treffern zur Mannschaft beitragen. „Natürlich weiß ich, dass da noch Potenzial ist. Ich möchte gerne noch konstanter werden und mehr mit dem Team zusammenwachsen.“

Die Favoritenrolle liegt klar bei Eintracht Frankfurt, die mit Platz drei die Champions-League-Qualifikation im Blick haben. Doch Pauline Bremer und ihr Team sind bereit, den Herausforderungen zu begegnen. Der Sieg gegen Frankfurt wäre nicht nur ein sportlicher Erfolg, sondern auch ein Zeichen des Wandels für den 1. FC Köln – ein Beweis, dass auch vermeintlich aussichtslose Mannschaften mit Leidenschaft und Teamgeist Großes erreichen können.