Kovac kritisiert nagelsmann: beier-nominierung bleibt ein rätsel
Niko Kovac, Trainer von BorussiaDortmund, zeigt offen Kritik an Bundestrainer Julian Nagelsmann bezüglich der Nicht-Nominierung von Maximilian beier für die kommenden Länderspiele. „Ich persönlich hätte ihn mitgenommen“, sagte Kovac nach dem 3:2-Sieg gegen den Hamburger SV. Die Aussage wirft Fragen auf über die Auswahlrichtlinien für die WM-Qualifikation.

Kovac überrascht mit offener kritik an nagelsmann
Der BVB-Coach betonte, dass Beier, der im Spiel gegen Hamburger SV zwei Elfmeter erzielte, „viele, viele Gründe“ für eine Nominierung gehabt hätte. „Sehr viel mehr Gründe als nicht“, so Kovac. Er glaubt fest an Beiers WM-Tauglichkeit und sieht in ihm genau die Art von Spieler, die das Team benötigt.
Nagelsmann hingegen setzt in den Tests vor der WM auf andere Optionen. Für die Spiele gegen die Schweiz am 27. März in Basel und Ghana drei Tage später in Stuttgart hat er sich entschieden, auf Beier zu verzichten. Auch BVB-Star Karim Adeyemi fehlt im ersten Kader. Stattdessen wurden Nico Schlotterbeck, Waldemar Anton und Felix Nmecha nominiert.
„Das ist heute noch keine WM-Nominierung“, hatte Nagelsmann bei der Bekanntgabe betont. Er wolle eine Mischung aus erfahrenen Spielern und frischen Kräften. Kovac scheint diese Entscheidung nicht nachvollziehen zu können. Die Worte des BVB-Trainers sind ein deutliches Zeichen für die hitzige Debatte um die Aufstellung der Nationalmannschaft.
Die Entscheidung von Nagelsmann wirft Fragen auf: Welche Kriterien genau werden bei der Auswahl der Spieler herangezogen? Und wie viel Gewicht haben die Meinungen der Trainer der Bundesliga-Teams?
Kovacs Äußerungen zeigen, dass die Spannung vor der WM-Qualifikation steigt. Die Diskussion um die besten Spieler für die Nationalmannschaft wird weitergehen.
