Kvaratskhelia – ein georgischer ausnahmespieler schockiert psg
Paris Saint-Germain erlebte am Dienstagabend eine Vorstellung, die selbst die eingefleischtesten Fußballfans in den psychiatrischen Dienst schickte. Der ukrainisch-georgische Flügelstürmer Khvicha Kvaratskhelia entfachte eine wahnsinnige Offensivflut, die das französische Publikum und die Medien in Staunen versetzte – und ließ PSG-Fans in tiefer Verzweiflung zurück.
“Kvaradona” – ein neuer mythos entsteht
Die Vorstellung von einem georgischen Superstar, der die französischen Top-Mannschaften in die Knie zwingt, wirkte zunächst absurd. Doch Kvaratskhelia bewies mit einer Einzelleistung in der 24. Minute, dass er mehr als nur ein weiterer talentierter Spieler ist. Er wurde schnell zu “Kvaradona”, einem Namen, der von den französischen Sportjournalisten mit einem beeindruckenden Konsonanten- und Vokalzähler von 13 Buchstaben und 7 Vokalen beschrieben wurde – ein passender Titel für einen Spieler, der Logik und Statistik mit Füßen tritt.

Schröder-vergleich – ein hauch von eis in den venen
Die Art und Weise, wie Kvaratskhelia das Spielgeschehen dominierte, erinnerte an Dennis Schröder. Der deutsche Basketballstar ist bekannt für seine Fähigkeit, auch unter enormem Druck Ruhe zu bewahren und mit einer berüchtigten “Eis in den Venen” – einer unerschütterlichen Konzentration – seine Aufgaben zu erfüllen. Diese mentale Stärke spiegelt sich auch in Kvaratskhelias Spiel wider: Er trotzt der Statistik und lässt sich von der Erwartungshaltung nicht beeindrucken.

Ein tor, das ein ganzes stadion in den wahnsinn trieb
Der Schlusspunkt fiel in der 42. Minute, als Kvaratskhelia nach einer präzisen Vorlage von Désiré Doué über den Torwart schoss und das 1:1 egalisierte. Das Gesichtsausdruck des georgischen Nationalspielers, begleitet von den jubelnden Kollegen Achraf Hakimi, war ein Beweis für die Euphorie, die in Paris herrschte. PSG-Trainer Luis Enrique sah sich mit einer Situation konfrontiert, die er offenbar nicht einplanen wollte – ein Abend, an dem die Realität die Erwartungen weit übertraf.
Zehn tore in einer saison – ein vereinsrekord
Kvaratskhelia’s Leistung ging über das Ergebnis hinaus. Er erzielte sein zweites Tor des Abends und stellte damit den Vereinsrekord für die meisten Champions-League-Tore in einer Saison für PSG auf. Ein beeindruckender Erfolg für den 25-Jährigen, der erst seit Januar 2025 für die Pariser spielt. Er übertraf sogar Kylian Mbappé und Ousmane Dembélé in dieser Statistik. Ein weiterer Beweis dafür, dass Kvaratskhelia in dieser Saison eine außergewöhnliche Rolle spielt.
Ein krieger, ein anführer, ein vorbild
Auch wenn in den Wochen vor dem Spiel kritische Stimmen über Kvaratskhelias Arbeitsmoral in Liga-Spielen aufkommen, wurde am Dienstagabend seine Entschlossenheit und sein Einsatz unbestritten.
