Lakers enttäuscht: fribourg setzt serie fort – dünner kritisiert defensivschwächen
Rapperswil-Jona Lakers müssen nach einer deutlichen 2:6-Heimniederlage gegen den HC Fribourg-Gottéron die Ernüchterung verkraften. Kapitän Nico Dünner sprach nach dem Spiel offen Kritik an der Leistung seiner Mannschaft, insbesondere an der mangelnden defensive. Die Serie in der Playoff-Achtelfinale ist nun 2:2 ausgeglichen, und die Lakers stehen vor einer großen Herausforderung.

Defensive muss her: lakers suchen nach antworten nach fribourg-debakel
Zehn Gegentore in den letzten beiden Partien sprechen eine deutliche Sprache. Nach einem vielversprechenden Saisonstart mit zwei Siegen hat Gottéron das Momentum eindrücklich übernommen. Dünner sieht die Ursache in zu vielen Fehlern, die zu Kontern führen. "Wir machen zu viele Fehler, die zu Kontern führen, und im Moment nutzen sie diese Chancen eiskalt aus", so der Kapitän nach dem Spiel. Sein eigener Anschlusstreffer zum 1:2 in der 26. Minute konnte die Enttäuschung nicht aufhalten.
Zu schön im Powerplay: Während die Lakers im Boxplay stabil agieren, fehlt es im Powerplay an Konsequenz. "Im Powerplay wird ein bisschen zu viel überdacht. Im Moment probieren wir vielleicht noch zu schön zu spielen", analysiert Dünner. Die Lösung für Spiel 5 in Fribourg ist klar: Mehr Scheiben zum Tor bringen und dem Torhüter die Sicht versperren.
Die physische Belastung der Playoff-Serie ist enorm. Dünner räumt ein, dass die Energiephasen schwanken, betont aber, dass die Belastung für beide Teams gleich ist. Er erwartet einen aggressiven Auftritt der Hausherren in Fribourg. "Wir müssen sicher versuchen, am Anfang die ersten paar Minuten wirklich solide defensiv zu stehen, weil sie sind heimstark", warnt der Kapitän. Weniger Spielchen, mehr Gradlinigkeit – das ist die einzige Chance für die Lakers, den Heimvorteil zurückzugewinnen. Die nächste Partie wird zeigen, ob die Lakers die nötige Anpassung vornehmen können.
Der Blick auf die Statistik ist alarmierend: Die Lakers kassierten in den letzten beiden Spielen insgesamt zehn Tore. Das zeigt, dass die defensive dringend verbesserungsbedürftig ist. Die Konter der Fribourger sind zu gefährlich, und die Lakers müssen lernen, diese zu verhindern.
Die kommenden Tage werden entscheidend sein. Die Lakers müssen ihre Fehler beheben und ihre Stärken effektiver nutzen, wenn sie in der Playoff-Serie noch eine Chance auf den Einzug in die nächste Runde haben wollen.
