Lintforts handball-zukunft: neue gesichter, abschiede prägen kaderplanung

Der TuS Lintfort bereitet sich auf die Saison 2026/27 vor und die Kaderplanung nimmt Fahrt auf. Mit einigen Veränderungen im Personal stellt sich der Verein auf die kommende Spielzeit ein. Ein Wechsel, der für Aufsehen sorgt, ist die Rückkehr von Jana Schwedler.

Lintfort setzt auf kontinuität und neue impulse

Lintfort setzt auf kontinuität und neue impulse

Die Handballer und -handler des TuS Lintfort stehen vor einer Umstrukturierung. Neben zwei Abgängen konnte der Verein zwei vielversprechende Neuzugänge binden. Die Rückkehr von Jana Schwedler, einem bekannten Gesicht aus der Jugendzeit, ist dabei ein besonderer Fall. Die Linkshänderin füllt die Lücke auf der rechten Außenposition und bringt wertvolle Erfahrung mit. "Ich freue mich sehr über die Chance, mich in einer hohen Liga zu beweisen. Gleichzeitig erfüllt es mich mit Freude, wieder ein Lintforter Trikot tragen zu dürfen," so Schwedler.

Doch nicht nur ein bekanntes Gesicht kehrt zurück. Auch Tine Hinz verstärkt den rechten Rückraum. Die 22-jährige Studentin wechselt vom Ligakonkurrenten HL Buchholz 08-Rosengarten nach Lintfort. Ihre Entscheidung begründet sie mit der Möglichkeit, sportliche Ambitionen und Studium zu vereinbaren. Die 2. Handball-Bundesliga bietet für sie die ideale Plattform, um sich weiterzuentwickeln.

Ein wenig traurig ist der Verein zwar über den Abschied von Vakare Damuleviciute und Leonie Udaw, doch er versteht die Beweggründe der Spielerinnen. Damuleviciute zieht es ins Ausland nach Portugal, Udaw zu dem Tabellenzweiten 1. FSV Mainz 05. Diese Wechsel zeigen, dass der TuS Lintfort eine gute Ausbildungsgrundlage bietet.

Die Kaderplanung ist ein Balanceakt. Der Verein muss Kontinuität und frischen Wind verbinden, um in der 2. Handball-Bundesliga bestehen zu können. Mit den beiden Neuzugängen und der Rückkehr von Schwedler zeigt der TuS Lintfort, dass er bereit ist, für die Zukunft zu investieren. Die kommende Saison verspricht spannend zu werden.