Lipowitz stürzt pogacar – experten schockiert!

Florian Lipowitz hat die Tour de Romandie völlig auf den Kopf gestellt. Der deutsche Sportler zwang Tadej Pogacar zu einem wahren Kraftakt und ließ den Superstar lediglich 20 Sekunden auf den Gesamtzeitgutschrift zurück.

Ein überraschender aufstieg

Nach sechs anspruchsvollen Etappen präsentierte sich Lipowitz als ernsthafter Herausforderer und ließ die Radwelt im Staunen zurück. Jens Voigt, Eurosport-Experte und langjähriger Beobachter des Radsports, bezeichnete die Leistung des Deutschen als „unglaublich stark“ und betonte, dass Pogacar bisher nicht in seiner Topform stehe. Der Slowene scheint noch nicht ganz so dominant zu sein, wie man es von ihm gewohnt ist – ein Detail, das Lipowitz’ Erfolg maßgeblich beeinflusst.

Die Differenz von 20 Sekunden mag auf den ersten Blick gering erscheinen, doch Voigt hob hervor, dass Pogacar durch seine Etappensiege einen erheblichen Vorsprung aufgebaut hatte. „Das ist ein Wimpernschlag“, kommentierte der Experte und deutete an, dass Pogacar möglicherweise noch in einer Übergangsphase befindet, insbesondere bezüglich seines Körpergewichts – er strebt 64 Kilogramm für die Tour de France an, während er in Eintagesrennen oft 67 Kilogramm wog.

Pogacar unter druck – lipowitz dominiert red bull

Pogacar unter druck – lipowitz dominiert red bull

Die Tour de Romandie offenbarte, dass Lipowitz innerhalb des Red Bull Teams eine klare Nummer eins ist. Er übertraf Pogacar und Evenepoel in jedem Rennen und zeigte eine zuverlässige Klassementarbeit, die über das reine Talent hinausging. „Er ist der zuverlässigere und bessere Klassementfahrer bei Red Bull“, so Voigt. Lipowitz attackierte Pogacar mehrfach, insbesondere auf den letzten 600 bis 1000 Metern der Etappen, und offenbarte eine Entschlossenheit, die ihm noch Feinschliff erfordert. Voigt empfahl ihm, von den erfahrenen Teamkollegen zu lernen und seine Aggressivität in den entscheidenden Momenten zu steigern.

Pogacar selbst erkannte Lipowitz’ Gefahr an und bezeichnete seine Angriffe als „ziemlich beeindruckend“. Die beiden Fahrer werden sich in den kommenden Alpenetappen wiedersehen. Lipowitz plant eine Höhentrainingslager in der Sierra Nevada und die Slowenien-Rundfahrt, bevor er am 4. Juli in Barcelona die 113. Tour de France antritt. Die Romandie-Tour könnte somit der Auftakt für das große Finale im französischen Sommer gewesen sein.

Fazit: Lipowitz hat sich Respekt erworben – und möglicherweise den Weg in die Weltspitze geebnet. Die Frage ist: Wird er den Anschluss an Pogacar und Vingegaard schaffen und in Frankreich für eine Überraschung sorgen?