Liverpool fordert social media auf: rassismus gegen konaté es 'abscheulich'
Liverpool hat Rassismus gegen seinen Spieler Ibrahima Konaté beklagt und die großen Social-Media-Plattformen zu deutlichen Maßnahmen ermahnt. Der englische Meister sieht sich mit Anfeindungen konfrontiert, nachdem der Senegalese im Achtelfinal der Champions League gegen Galatasaray Istanbul mit Victor Osimhen aneinandergeraten war.

Plattformen müssen verantwortung übernehmen
„Dieses Verhalten ist absolut inakzeptabel“, so die klare Botschaft des FC Liverpool. Die Vereinsführung spricht von einer „entmenschlichenden, feigen und von Hass getriebenen“ Welle an Beschimpfungen, die Konaté im Netz ausgesetzt war. Der Vorfall, bei dem Osimhen sich verletzte und ausgewechselt werden musste, löste einen Aufschrei in den sozialen Medien aus. „So darf es nicht weitergehen“, mahnt der Verein und fordert die Betreiber der Plattformen auf, endlich ihrer Verantwortung gerecht zu werden.
Es sei zu oft eine „bewusste Entscheidung“, solchen Nachrichten keinen Einhalt zu gebieten, was Spieler, Familien und ganze Gemeinschaften schädige. Konaté, der zuvor bei RB Leipzig spielte, steht unter dem Schutz seines Vereins. Liverpool betont, dass seine Spieler keine Zielscheiben seien, sondern Menschen. Die Beschimpfungen, oft von anonymen Accounts, werden als „Schandfleck für das Spiel und die Plattformen“ bezeichnet. Der Verein verspricht, die Verantwortlichen zur Rechenschaft zu ziehen. Konaté erhält die volle Unterstützung des FC Liverpool.
Die Reaktion des Vereins unterstreicht die wachsende Besorgnis über die Verbreitung von Rassismus im fußball und darüber hinaus. Die Frage ist, ob die Plattformen bereit sind, ihre Rolle bei der Bekämpfung dieser Phänomene tatsächlich wahrzunehmen.
