Madrid bravos zieht sich zurück: afle rettet spanische spieler vor dem aus
Die kommende Saison wird für die Madrid Bravos ungewiss. Der Rückzug des Teams aus der EFA-Liga hat eine überraschende Wendung ausgelöst: Die Konkurrenzliga AFLE greift ein, um spanischen Spielern eine Perspektive zu bieten.

Afle-solidaritätsregel ermöglicht spanische spieler in der saison 2026
Nachdem die Madrid Bravos ihren Spielbetrieb für die kommende Saison abgesagt haben, standen die Spieler vor dem Karriereende. Die AFLE, eigentlich als Konkurrentin zur EFA positioniert, hat nun eine Sonderregel eingeführt, die den spanischen Talenten eine Chance gibt. Diese sogenannte Solidaritätsregel sieht vor, dass Spanien für AFLE-Franchises als „Homegrown-Territorium“ gilt.
Konkret bedeutet das: Spanische Spieler der Madrid Bravos können ab der Saison 2026 als Homegrown-Spieler verpflichtet werden. Dies umgeht die üblichen Importbeschränkungen, die ein Team normalerweise auf maximal neun E-Importe begrenzen. Homegrown-Spieler dürfen bis zu 48 im Kader stehen, jedoch maximal drei spanische Spieler pro Team. Diese Maßnahme soll die Wettbewerbsbalance erhalten und den spanischen American Football unterstützen.
Die Regelung kommt gerade rechtzeitig für die neuen AFLE-Teams in Italien, Frankreich, London und der Schweiz, die stark auf Importspieler angewiesen sind. Die Möglichkeit, spanische Akteure als Homegrowns zu verpflichten, erleichtert die Kaderzusammenstellung erheblich.
Die Ausnahmeregel gilt ausschließlich für die Saison 2026. Ein Schritt, der nicht nur den Spielern hilft, sondern auch die Entwicklung des American Football in Spanien fördert. Die AFLE hat damit eine Lücke geschlossen und signalisiert eine neue Richtung im Wettbewerb.
Die Entscheidung ist auch ein Zeichen für die wachsende Bedeutung des spanischen American Footballs. Die AFLE setzt damit ein klares Signal: Spanien ist ein wichtiger Bestandteil der zukünftigen Liga.
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