Martinovic droht veszprems chefin – druck in der champions league!
Ivan Martinovic, der ehemalige HBL-Star, hat nach einem katastrophalen Viertelfinale der EHF Champions League die rote Hand des Veszprém-Chefs Csaba Bartha in die Luft geholt. Die Ungarische Mannschaft steht im Duell mit den Füchse Berlin unter enormem Druck – und das ist verständlich.
Barthats drohung: ein warnschuss oder die wahrheit?
Bartha hatte bereits vor kurzem mit Drohungen gewittert, nachdem Veszprém in den letzten Spielen der Gruppenphase Punkte verloren hatte. Das Team von Xavi Pascual musste den Weg über die Play-offs beschreiten, gewann aber anschließend souverän gegen Paris Saint-Germain und auch gegen den Lokalrivalen Szeged. Doch die Atmosphäre in Veszprém ist angespannt, die Erwartungen enorm.

«Normaler druck» – martinovics realismus
Martinovic selbst bemängelte in einem Podcast, dass die Situation in Veszprém deutlich anders sei als in der vergangenen Saison. „Es ist hier ganz normal, dass der Druck hoch ist“, erklärte der Rückraumspieler. „Die Erwartungen sind auf dem höchsten Level, das habe ich früh gemerkt.“ Er deutet an, dass die jüngsten Niederlagen in der Champions League den Druck zusätzlich erhöht haben, insbesondere für die Spieler, die das Team schon länger begleiten. Es ist ein ganz anderes Gefühl, als wenn man sich in der Vergangenheit hier auf dem Platz viel freier fühlen konnte.

Der weg zum titel ist noch lang
Die Füchse Berlin sind ein gefährlicher Gegner. Ein Fehlstart im Viertelfinale gegen Veszprém könnte die Titelträume der Ungaren frühzeitig zunichte machen. Das Team muss liefern, wenn es in die Vorschlussrunde kommen will. Die Situation ist hochgradig volatil – und die kommenden Tage in Veszprém werden entscheidend.
MKB Veszprém KC trifft heute um 18:45 Uhr auf die Füchse Berlin. Die Ergebnisse der Champions League und die Spielpläne finden sich auf handball-world.com.
