Newcastle im abseits? wissa-verkauf droht – und woltemade gerät ebenfalls unter druck

Eine kaum ein Jahr alte Leihe, und schon wieder brummt es bei Newcastle United. Laut Informationen von The Athletic plant der Verein ernsthaft, den Stürmer Yoane Wissa im kommenden Sommer abzugeben. Der Transfer des Angreifers von Brentford im September 2025 war mit rund 60 Millionen Euro kalkuliert – eigentlich als Nachfolger für Alexander Isak, der zum FC Liverpool wechselte. Doch die Erwartungen sind bisher kaum erfüllt.

Stürmerrolle eine sackgasse für wissa

Wissa kam in 24 Pflichtspielen lediglich auf wenige Einsatzminuten von Anfang an und erzielte magere drei Treffer. Aktuell rangiert er als vierte Wahl im Sturm. Trainer Eddie Howe hat die schwierige Situation offen eingestanden: „Es war ein ständiges Auf und Ab, und wir haben nicht das Beste aus ihm herausgeholt. Es wird noch viel mehr kommen.“ Hoffnung schöpft Howe dennoch aus einer gut vorbereiteten Saison, in der Wissa möglicherweise sein wahres Potenzial zeigt. Die Realität sieht jedoch anders aus – Newcastle ist offenbar bereit, einen Verkauf in Betracht zu ziehen, selbst wenn dabei ein finanzieller Verlust entsteht. Eine Weiterverkaufsklausel würde den ehemaligen Verein Brentford mit 25 Prozent Beteiligung belohnen.

Woltemade im sog des umbruchs

Woltemade im sog des umbruchs

Die mögliche Abkehr von Wissa könnte auch Auswirkungen auf Nick Woltemade haben. Der DFB-Spieler zeigte am Anfang der Saison eine vielversprechende Leistung, verlor aber im Laufe der Zeit an Fahrt. Seit seinem Doppelpack gegen Chelsea im Dezember wartet er auf ein Tor in der Premier League. Seine Rolle beschränkte sich seither auf das Mittelfeld. Die Wechselgerüchte um Woltemade bleiben bestehen. Würde ein Wissa-Abgang ihm wieder mehr Chancen im Sturm ermöglichen? Oder bahnt sich bei den „Magpies“ ein kompletter Umbruch an?

Newcastle steht vor einer enttäuschenden Saison ohne internationale Perspektive und plant offenbar einen radikalen Umbruch. Die Suche nach neuen Offensivkräften ist bereits im Gange – ein deutliches Signal für Veränderungen im Angriff. Die Situation ist komplex und birgt Risiken. Die Verantwortlichen müssen nun schnell handeln, um die falschen Entscheidungen zu vermeiden und die Wintertransferperiode effektiv zu nutzen. Es bleibt abzuwarten, ob Newcastle die richtigen Schachzüge anstellen wird, um die angestrebten Ziele zu erreichen. Die Zukunft des Angriffs hängt von klugen Transfers und der richtigen Taktik ab – und das alles unter dem druck, die Investitionen in den Verein zu rechtfertigen.