Odermatt rechnet nach trostlosem abschneiden im weltcup-super-g

Marco odermatt, der dominante Schweizer Skifahrer, kann sich nach seinem enttäuschenden Abschneiden im Weltcup-Super-G von Kvitfjell nicht mit sich selbst im Einklang befinden.

Odermatt hält sich selbst streng vor

Odermatt hält sich selbst streng vor

Der 28-Jährige, der bereits den Weltcup-Gesamtsieg der Alpinen Saison 2025/26 sicher im Kasten hat, zeigte sich nach seinem 19. Platz im Super-G sehr kritisch gegenüber sich selbst.

„Mich nervt’s, dass ich so unglaublich schlecht gefahren bin. Das war das schlechteste Rennen der letzten fünf, sechs Jahre. Das ist kein cooler Abschluss“, erklärte er im Interview mit dem Schweizer Fernsehen (SRF).

Odermatts Enttäuschung war umso größer, weil er in der Abfahrt noch einen soliden siebten Platz erreicht hatte. Im Super-G jedoch ging er drastisch zurück und fehlte 1,97 Sekunden gegen den Tagessieger Dominik Paris.

„Im Super-G war ich meilenweit weg, bin keine Kurve richtig gefahren. Das war schon sehr schwach“, zeigte sich der Titelträger des Abfahrts- und Super-G-Weltcups.

Obwohl odermatt die kleinen Kristallkugeln für die besten Fahrer im Abfahrts- und Super-G-Rennen bereits sicherte, war er am Ende des Wettkampfs von Kvitfjell unsicher und fühlte sich nicht in seiner bestechenden Form.

„Schon am Morgen hab ich gemerkt, die Spannung und die Lust waren nicht so richtig da. Das hatte ich so noch nie. Aber ich habe gedacht, wenn ich am Start bin, kommt das zurück. Aber den Schlüssel habe ich nicht gefunden“, erklärte er.

Dennoch konnte odermatt die Kugel noch gewinnen, weil „andere Fahrer Fehler gemacht“ haben. Er hatte 425 Punkte gesetzt und lag damit 78 Punkte vor seinem ersten Verfolger, Vincent Kriechmayr.